Forschung
Das Department Fachdidaktiken ist drittmittelstark und hat seit seiner Gründung 2007 eine Reihe von hochkarätigen Forschungsprojekten hervorgebracht.
Zu nennen sind hier beispielsweise von der DFG geförderte Forschungen zur literarästhetischen Verstehenskompetenz, zur Orientierungskompetenz von Kindern in einem ihnen unbekannten städtischen Realraum und zu religiösen und berufsbezogenen Überzeugungen von Lehrkräften, das von der DFG und vom Schweizer Nationalfond geförderte Projekt zur Überprüfung eines bildungstheoretisch hergeleiteten Kompetenzmodells zur geographischen Systemkompetenz, das vom BMBF geförderte Projekt zur Qualifizierung von Geographielehrpersonen für inklusive Bildung oder ein von der Mercatorstiftung gefördertes Forschungsprojekt zur Bedeutung von Emotionen im Rahmen literarisch-kultureller Bildung.
Neben fachspezifischen Forschungsschwerpunkten in den einzelnen Fächern finden sich im Department aber auch mehrere gemeinsame Schwerpunkte, zu denen kooperativ geforscht und publiziert wird. Dazu zählen digitale Medien in fachlichen Lernprozessen, kognitive Aktivierung im Fachunterricht, Heterogenität und Inklusion im Fachunterricht, Sprache in fachlichen Lernprozessen sowie Nachhaltigkeit und Menschenrechtsbildung.
Aktuelle Projekte
Das Projekt CO₂RAL zielt auf die Entwicklung einer interaktiven, webbasierten Open-Source-Anwendung zur Modellierung mariner Carbonatsysteme. Aufbauend auf dem Python-Paket PyCO2SYS ermöglicht die Anwendung die Berechnung chemischer Gleichgewichte in Meeres- und Süßwassersystemen in Echtzeit. Lehrkräfte und Lernende können Parameter wie CO₂-Partialdruck, pH-Wert oder Alkalinität variieren und deren Einfluss auf das chemische Gleichgewicht und die Carbonatsättigung analysieren. Ziel ist die Förderung von Modellierungs-, System- und Problemlösekompetenzen im Chemieunterricht im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). In einer anschließenden Implementations- und Evaluationsphase werden didaktische Lernszenarien entwickelt, erprobt und frei zugänglich bereitgestellt. Im Sommersemester 2025 stand am Lehrstuhl für Kunstpädagogik und -didaktik der FAU das Leitthema Kunst und Menschenrechte im Zentrum zweier eigenständiger, aber inhaltlich aufeinander bezogener Seminare. In einem kunstdidaktischen Seminar, das im Germanisches Nationalmuseum stattfand, entwickelten Studierende in Kooperation mit dem KPZ Vermittlungskonzepte, die historische Kunstwerke und die Straße der Menschenrechte in Beziehung setzten. Ziel war es, Menschenrechte als ästhetisch erfahrbare Werte im musealen und öffentlichen Raum zu erschließen. Eine kleine Vortragsreihe mit externen Gästen, die zusätzliche Perspektiven aus Kunst, Gesellschaft und Praxis einbrachten, rundete das Lehrstuhlprojekt ab. Parallel dazu widmete sich das künstlerische Projektseminar „Auf Augenhöhe!“ der Entwicklung eigenständiger künstlerischer Positionen. Die Studierenden setzten sich gestalterisch mit Fragen von Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Schutz und respektvollem Zusammenleben auseinander. Dieses Projektseminar erstreckt sich über das Sommersemester hinaus bis ins Wintersemester 2025/26 und mündet in einer Ausstellung im Kulturladen Nürnberg, in der die entstandenen Arbeiten der Öffentlichkeit präsentiert werden. Raum gilt in der Geographie als zentrale Analysekategorie unddamit auch in der Geographiedidaktik als grundlegendes Strukturierungsprinzipfür die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Herausforderungen wie demKlimawandel. Wie Schüler*innen Klimawandelfolgen wahrnehmen, emotional verarbeiten und ob sie bereit sind zu handeln, ist wesentlich davon geprägt, welche räumlichen Bezüge sie dabei herstellen. Die internationale Forschung zeigt beipspielsweise, dass der Klimawandel und seine Folgen mehrheitlich in fernen Regionen als gravierender eingeschätzt wird als in der eigenen Lebensumwelt - ein als Spatial Optimism Bias beschriebenes Muster, welches für Lernende bislang kaum systematisch untersucht ist.Räumliche Bezüge strukturieren Schüler*innenperspektiven dabei über dieunmittelbare Betroffenheitswahrnehmung hinaus: Auch affektive Reaktionen wieClimate Anxiety, motivationale Orientierungen wie Handlungsbereitschaft sowieGlobal Identity als Verbundenheit mit der Welt als Ganzem weisen räumlicheBezüge auf und stehen in theoretisch begründeten Zusammenhängen zueinander –die im schulischen Bildungskontext bislang kaum empirisch untersucht wurden. Das Projekt verfolgt daher das Ziel, diverse raumbezogeneSchüler*innenperspektiven auf den Klimawandel empirisch zu erfassen und inihren Wechselwirkungen zu analysieren. Dazu werden variablenzentrierte,personenzentrierte und Mehrebenen-Ansätze kombiniert, um sowohl individuelleMuster als auch schulische Kontextfaktoren systematisch zu berücksichtigen. DieKombination aus gewonnenen Befunden soll dabei eine empirische Grundlageliefern, aus welcher sich konkrete Impulse für eine evidenzbasierte ClimateChange Education im Geographieunterricht ableiten lassen. Mit dem Projekt wird das Ankommen tunesischerMigrantInnen, die in Deutschland im Pflegebereich tätig sind bzw. sein werden,zu begleiten. Das Projekt zielt zum einen darauf ab, deren sprachlicheVorbereitung zu evaluieren und die Sprachkurse zu optimieren. Hierzu werden dieTeilnehmenden sowie die BetreuerInnen und Lehrkräfte befragt, um auf dieserBasis entsprechende Konzepte z.B. für Fortbildungen für das Personal zuentwickeln und damit die Ausbildung qualifizierter Pflegekräfte aus Tunesien zustärken. Zum anderen werden Gelingensfaktoren ausgearbeitet, die das Ankommenin Deutschland für diese Zielgruppe aus der Perspektive der beteiligtenAkteurInnen begünstigen. *English Version below* FAU-Masterstudierende der Wirtschaftspädagogik bekommen im WS 2024/25 die Möglichkeit, Aufgabenstellungen aus dem Fach Politik und Geschichte (PuG) sprachbewusst aufzuarbeiten. Die Ausgestaltung der Materialien richten die Studierenden nach konkreten sprachlichen Kompetenzprofilen einer Berufsschulklasse aus, die zuvor mithilfe des Nürnberger Berufliche Schulen Deutsch-Test (NBD-T) ermittelt werden. Unter der interdisziplinären Betreuung von Frau Prof. Nicole Kimmelmann (Wirtschaftspädagogik) und Frau Prof. Dr. Magdalena Michalak (DiDaZ) erarbeiten die Studierenden Unterrichtseinheiten, die sowohl die Vorgaben des Lehrplans, als auch die fachlichen und sprachlichen Anforderungen in den Abschlussprüfungen berücksichtigen. Seminarteilnehmende mit Zweitfach Berufssprache Deutsch (BSD) können so ihre Kenntnisse vertiefen und ihr Fachwissen an die Kommilitoninnen und Kommilitonen im Tandem weitergeben, Studierende der anderen Zweitfächer profitieren enorm von der intensiven Auseinandersetzung mit dem Unterrichtsprinzip Berufssprache Deutsch (BSD). Für alle ist das Seminar somit eine gewinnbringende Erfahrung in Vorbereitung auf ihre Lehrtätigkeit an beruflichen Schulen. Das Unterrichtsprinzip Berufssprache Deutsch (BSD) ist im Lehrplan der Bayerischen Berufs- und Berufsfachschulen fest verankert. Es sieht vor, die berufssprachlichen Kompetenzen aller Schülerinnen und Schüler nicht nur im Deutschunterricht, sondern von sämtlichen Lehrkräften auch über sprachsensiblen Fachunterricht zu fördern (siehe: https://www.berufssprache-deutsch.bayern.de/). Die im Seminar entwickelten Materialien werden in die Arbeit des Arbeitskreises AK-PuG „Digitale u. Sprachsensible Lernwelten“ (SchB) unter Leitung des Amtes für Berufliche Schulen der Stadt Nürnberg eingebunden und kann somit zukünftig direkt von Lehrkräften an Berufsschulen in den Unterricht übernommen werden. Somit leistet das Seminar auch einen wichtigen Beitrag zur regionalen Schulentwicklung. + Machine-translated English text + In the winter semester 2024/25, FAU Master's students of Business Education will have the opportunity to work on tasks from the subject of politics and history (PuG) in a language-conscious manner. The students design the materials according to the specific language competence profiles of a vocational school class, which are determined beforehand with the help of the Nuremberg Vocational Schools German Test (NBD-T). Under the interdisciplinary supervision of Prof Nicole Kimmelmann (Business Education) and Prof Magdalena Michalak (DiDaZ), students develop teaching units that take into account both the curriculum requirements and the subject and language requirements in the final examinations. Seminar participants with German as a second subject (BSD) can thus deepen their knowledge and pass on their specialist knowledge to their fellow students in tandem, while students of other second subjects benefit enormously from the intensive examination of the teaching principle of German as a professional language (BSD). The seminar is therefore a profitable experience for everyone in preparation for their teaching activities at vocational schools. The teaching principle of German as a vocational language (BSD) is firmly anchored in the curriculum of Bavarian vocational and technical colleges. It aims to promote the vocational language skills of all students not only in German lessons, but also by all teachers through language-sensitive subject lessons (see: https://www.berufssprache-deutsch.bayern.de/). Erkenntnisinteresse: Demokratische Gesellschaften sind von zunehmender Reichweite und vom wachsenden Einfluss wissenschaftlicher Expertise geprägt. Dies kann sowohl zu begründeten politischen Entscheidungen als auch zu politischen Instrumentalisierungen von Wissenschaften führen. Informationsintermediäre wie Social Media stehen dabei im Zentrum gesellschaftstheoretischer Reflexionen. Einschätzen zu können, was als valides sozialwissenschaftliches Wissen gilt und was nicht, kann als eine zentrale Kompetenz digitaler Transformation erachtet werden. Im Unterricht gilt es zu reflektieren, inwiefern sich die Auswahl vertrauenswürdiger Informationen auf die Schultern des einzelnen verlagert: Wie können Schüler*innen wissenschaftliche Pluralität erkunden und Kuratieren als situative Kontrolle und stetige Re-Integration valider Informationen lernen? Ziel ist es, Vorstellungen von Schüler*innen zu News Literacy (im sozialwissenschaftlichen Lernfeld) zu rekonstruieren. Fokussiert werden dazu Lehr-Lernprozesse, in denen Schüler*innen im Internet recherchieren. Denn in Internetrecherchen entwickeln sie implizite Vorstellungen, mit sozialwissenschaftlichen Inhalten, Arbeits- und Erkenntnisweisen sowie journalistischen Standards umzugehen. Weiterentwickelt werden soll auf dieser Grundlage das fachdidaktische Prinzip der Wissenschaftsorientierung, zu dem insbesondere in der Primarstufe und Sekundarstufe I empirische Forschung fehlt. Mittelfristiges Ziel ist die Entwicklung eines Kompetenzmodells zur digitalen Wissenschaftsdidaktik der Sozialwissenschaften. Erkenntnisinteresse: Menschenrechtsbildung versucht ein Verständnis von Menschenrechten als „struggle concepts“ zu entwickeln: Gefördert werden soll eine Fragehaltung, mit der Kinder- und Menschenrechte in ihrer reformerischen politischen Natur als unabgeschlossen und erweiterungsbedürftig entdeckt, aber immer schon als politisches Projekt unter nicht idealen Verhältnissen verstanden werden können. Aus der international vergleichenden Human Rights Education geht hervor, dass junge Menschen in der Schule vor allem lebensweltlich orientierte Fragehaltungen entwickeln und politische oder ökonomische Dimensionen nebensächlich sind. Offen ist dabei die Frage, wie Lehrer*innen didaktisch Kinder- und Menschrechtsbildung digital modellieren, um mit junge Menschen Fragehaltungen zum Thema zu entwickeln. Ziel ist es, international-vergleichend digitale kinder- und menschenrechtsorientierte Lernumgebungen im Fachunterricht zu rekonstruieren. Dazu soll der curriculare Erstkontakt mit dem Themenfeld fokussiert werden, um fachdidaktische Strategien in verschiedenen Fächern zur Entwicklung von Fragehaltungen bei jungen Menschen zu analysieren. Im internationalen Vergleich soll sichtbar werden, inwiefern lebensweltliche Fragehaltungen thematisch transnational erweitert werden und Mehrfachzugehörigkeiten konzeptionell eröffnen. Mittelfristig sollen „Good-Practice“-Beispiele der internationalen Kinder- und Menschenrechtsbildung so als Baustein zur Weiterentwicklung einer sog. „Europa-Didaktik“ und Democratic Citizenship Education konzeptualisiert werden. 660 Entschädigungsakten von deutschen Sinti und Roma, überlebenden Opfern des nationalsozialistischen Völkermordes, sind in diesem Projekt systematisch erfasst, digitalisiert und nach forschungsethischen und datenschutzrechtlichen Vorgaben wissenschaftlich ausgewertet worden. Auf der Grundlage dieser Auswertung sind als Ergebnis zwei Fachtagungen, einzelne Forschungsbeiträge und zwei größere Publikationen entstanden: Ein Sammelwerk mit den Ergebnissen der wissenschaftlichen Auswertung in der Reihe der Philosophischen Fakultät bei der FAU University Press und didaktische Materialien für die außerschulische Bildungsarbeit. Das Modellvorhaben ‚Zeitgemäße Lern- und Prüfungskultur entwickeln und erforschen‘ (LuPe²) hat das Ziel, eine zeitgemäße Lern- und Prüfungskultur zu etablieren und wissenschaftlich zu begleiten. Es dient als Entwicklungsraum und Modell für eine innovative Fortbildungs- und Unterrichtsgestaltung im digitalen Zeitalter. Im Rahmen eines schulformübergreifenden Netzwerks, bestehend aus zwei Grundschulen (2 Klassen), zwei Sekundarschulen (4 Klassen), einer Realschule (2 Klassen), einer Gesamtschule (2 Klassen) und drei Gymnasien (5 Schulklassen) im Regierungsbezirk Ostwestfalen-Lippe (Nordrhein-Westfalen), werden gemeinsame Ziele definiert und mit agilen Methoden sowie unterschiedlichen Kommunikations- und Kooperationsstrukturen wie kollaborativen digitalen Arbeitsplattformen, schulinternen und schulübergreifenden Lehrkräftetandems, Netzwerktreffen und Barcamps gearbeitet. Die schulfachliche Aufsicht sowie das Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Detmold (ZfsL Detmold) begleiten und unterstützen diesen Prozess. Lehrkräfte der beteiligten Schulen entwickeln, erproben und reflektieren in schulformübergreifenden Arbeitsgruppen Pilotkonzepte für eine lernförderliche Verknüpfung von Lern- und Prüfungskultur unter Berücksichtigung der 21st Century Skills 'Kommunikation', 'Kollaboration', Kritisches Denken' und 'Kreativität'. Dabei wird auch die Frage untersucht, wie nachhaltige Veränderungen im Kollegium angestoßen werden können, insbesondere durch ein verändertes Mindset im Hinblick auf Lehren und Lernen in der Digitalität. Das 4K-Modell wird dabei domänenspezifisch konkretisiert und als Reflexionsinstrument genutzt. Ergänzend werden fachübergreifende Fortbildungen mit externen Expert:innen angeboten. Die Veränderung der Lern- und Prüfungskultur wird wissenschaftlich in einer Pilotstudie begleitet und prozessorientiert qualitativ und quantitativ evaluiert. In dem Verbundforschungsprojekt DiSo-SGW werden unter dem Lead der Universität Bamberg fachspezifische und fachübergreifende Fortbildungsangebote und Förderkonzepte für die Vermittlung und den Aufbau digitaler Souveränität in den Sprachen, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften entwickelt, hinsichtlich ihrer Wirksamkeit untersucht und disseminiert. Die Fortbildungsangebote sollen die Lehrkräfte bei der Planung, Entwicklung, Durchführung und Evaluation von digitalem und digital-gestütztem Fachunterricht unterstützen. Sie werden dem Kompetenzzentrum des Bundes Sprache/Gesellschaft/Wirtschaft zur Verfügung gestellt. Die Arbeit im Forschungsverbund basiert auf der Verknüpfung von Expertise aus der ersten, zweiten und dritten Phase der Lehrkräftebildung. Um bedarfsorientierte und passgenaue Fortbildungsangebote zur Erweiterung digitaler Souveränität von Lehrkräften zu entwickeln, kooperieren in DiSo und DiäS projektintern drei Entwicklungs-, Forschungs- und Transfergruppen (EFT A, B und C) mit je eigenen Zielen und Aufgaben. In der Entwicklungsforschungs- und Transfergruppe A (EFT A) arbeiten Akteure aus Universitäten, Schulen und Studienseminaren an der Entwicklung, Evaluation und Optimierung von fachspezifischen sowie fachübergreifenden Fortbildungsangeboten für Lehrkräfte sowie Förderangeboten für Schülerinnen und Schüler, um den Fachunterricht in den sprachlichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ästhetischen Fächern passgenau zu verbessern und Schülerinnen und Schülern nachhaltige Bildungserfahrungen in der digitalen Welt zu ermöglichen. Aufgabe der Entwicklungsforschungs- und Transfergruppe B ist die querschnittlich-überfachliche Bereitstellung eines technologisch-konzeptionellen Supportsystems zur Förderung digitaler Souveränität auf Basis einschlägiger Vorarbeiten (z.B. DigiLLabs, Digi4all, DigiText4all, Text+; KI-gesteuerte digitale Feedbacks, digitale Simulationen), um die EFT A-Teams bei der bedarfsgerechten Implementierung ihrer Angebote in eine digitale Infrastruktur zu unterstützen. In enger Abstimmung zwischen EFT A und B entstehen so Angebote für einen digitalen bzw. digital gestützten Fachunterricht, die auf Basis inklusiver, diversitätssensibler und sprachbewusster Prinzipien aktuelle Desiderate digitalen und fachlichen Lehrens und Lernens beseitigen. Die Entwicklungsforschungs- und Transfergruppe C sorgt für die Abstimmung und Evaluation von Qualitätsstandards sowie die Bereitstellung und Ausdifferenzierung von Evaluationsinstrumenten, um sowohl fachspezifische als auch teilprojektübergreifende indikatorengestützte Monitoringmaßnahmen zu gewährleisten. Während der projektinterne Transfer zwischen EFT A, B und C die Verknüpfung von bereichsspezifischer Expertise aus der ersten und zweiten Phase der Lehrkräftebildung ermöglicht, ermöglichen Kooperationen mit den Fort- und Weiterbildungsreinrichtungen interessierter Bundesländer die bundesweite Dissemination und Implementation der Fortbildungsangebote. Interessierte Fortbildungseinrichtungen, Schulen oder Studienseminare sind weiterhin herzlich eingeladen, bei Interesse an Kooperationen und an unseren Fortbildungsangeboten Kontakt zu uns aufzunehmen. Das vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) geförderte Verbundprojekt „Digitale Souveränität als Ziel wegweisender Lehrer:innenbildung für Sprachen, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften in der digitalen Welt (DiSo-SGW)“ widmet sich daher der Förderung und Vertiefung des Professionswissens von Lehrkräften in einer zunehmend digital geprägten Welt. Ziel unseres Teilprojekts ist die Entwicklung, Überprüfung und Implementierung von Fortbildungsmodulen, die DaZ-Lehrkräfte der Sekundarstufe I dazu befähigen, die Potenziale digitaler Technologien optimal auszuschöpfen und Sprachaneignungsprozesse effektiv und nachhaltig mithilfe digitaler Tools zu unterstützen. Die Besonderheit unseres Teilprojekts liegt in der zielgruppenspezifischen Ausrichtung auf neu zugewanderte Kinder und Jugendliche, die an das fachliche Lernen im Regelunterricht herangeführt werden sollen. Ziel des Projekts ist es Politiklehrer*innen zur Gestaltung digitaler Lernumgebungen anzuleiten, in denen Schüler*innen eine sozialwissenschaftlich reflexiv-souveräne Haltung zur digital veränderten Nachrichtennutzung entwickeln können. Internetrecherchen sind als Bestandteil schulischer Lernkulturen dazu von besonderem Interesse, um die Qualität heterogener Nachrichtenbeiträge bzw. digitaler Texte situativ bewerten zu lernen: Wie können Schüler*innen anwendungs- und reflexionsbezogen Strategien entwickeln, Recherche-Phänomenen wie algorithmisierter politischer Desinformation souverän zu begegnen? Die Fortbildungsmodule fokussieren dazu vier fachdidaktische Aufgabenfelder: (i) Informationsintermediäre als Lerngegenstand, um digitale Veränderungen des Verhältnisses Politik–Medien politisch deuten zu lernen (Torrau 2020a), (ii) anwendungsbezogene De- und Prebunking-Recherchestrategien mit dem fachspezifischen Schwerpunkt sozialwissenschaftlicher Multiparadigmizität (Torrau 2021), (iii) epistemische Kompetenz zur Förderung von Medienkritik und einer demokratischen Haltung des selbstverständlichen Zweifels (Torrau 2020b) sowie (iv) Kuratierungskompetenz, um digitalen Wandel mitzugestalten (Torrau/Gloe 2021). Die Begleitforschung fokussiert die Rekonstruktion wissenschaftsdidaktischer Vorstellungen von Lehrer*innen im Lernfeld Gesellschaft. Mittelfristiges Ziel ist die Weiterentwicklung des Prinzips Wissenschaftsorientierung als Baustein digitaler Grundbildung. Literatur Torrau, Sören (2020a): „Und dann google ich…“ Recherchestrategien von Schüler*innen im Internet. In: GWP 2/2020, S. 235-245. --- (2020b): Exploring teaching and learning about the Corona crisis in social studies webinars – a case study. In: Journal of Social Science Education. Special Issue, S. 15-29. --- (2021): Recherchieren im digitalen Wandel. Schülerhandlungen in algorithmisierten Strukturen. In: Maurer, Christian u.a. (Hrsg.): Fachliche Bildung und digitale Transformation. Regensburg. S. 68-71. Torrau, Sören; Gloe Markus (2021): „Es sind nun mal leider keine Klimaaktivisten, die das Land führen‘. Ungewissheit als Schüler*innenkategorie zu globalen Problemen. In: Religionspädagogische Beiträge. 2/2021, S. 127-139. In dem Verbundforschungsprojekt DiäS werden unter dem Lead der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg fachspezifische und fachübergreifende Fortbildungsangebote und Förderkonzepte für die Vermittlung und den Aufbau digitaler Souveränität in den ästhetischen Fächern entwickelt, hinsichtlich ihrer Wirksamkeit untersucht und disseminiert. Die Fortbildungsangebote sollen die Lehrkräfte bei der Planung, Entwicklung, Durchführung und Evaluation von digitalem und digital-gestütztem Fachunterricht unterstützen. Sie werden dem Kompetenzzentrum des Bundes Musik/Kunst/Sport zur Verfügung gestellt Die Arbeit im Forschungsverbund basiert auf der Verknüpfung von Expertise aus der ersten, zweiten und dritten Phase der Lehrkräftebildung. Um bedarfsorientierte und passgenaue Fortbildungsangebote zur Erweiterung digitaler Souveränität von Lehrkräften zu entwickeln, kooperieren in DiSo und DiäS projektintern drei Entwicklungs-, Forschungs- und Transfergruppen (EFT A, B und C) mit je eigenen Zielen und Aufgaben. In der Entwicklungsforschungs- und Transfergruppe A (EFT A) arbeiten Akteure aus Universitäten, Schulen und Studienseminaren an der Entwicklung, Evaluation und Optimierung von fachspezifischen sowie fachübergreifenden Fortbildungsangeboten für Lehrkräfte sowie Förderangeboten für Schülerinnen und Schüler, um den Fachunterricht in den sprachlichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ästhetischen Fächern passgenau zu verbessern und Schülerinnen und Schülern nachhaltige Bildungserfahrungen in der digitalen Welt zu ermöglichen. Aufgabe der Entwicklungsforschungs- und Transfergruppe B ist die querschnittlich-überfachliche Bereitstellung eines technologisch-konzeptionellen Supportsystems zur Förderung digitaler Souveränität auf Basis einschlägiger Vorarbeiten (z.B. DigiLLabs, Digi4all, DigiText4all, Text+; KI-gesteuerte digitale Feedbacks, digitale Simulationen), um die EFT A-Teams bei der bedarfsgerechten Implementierung ihrer Angebote in eine digitale Infrastruktur zu unterstützen. In enger Abstimmung zwischen EFT A und B entstehen so Angebote für einen digitalen bzw. digital gestützten Fachunterricht, die auf Basis inklusiver, diversitätssensibler und sprachbewusster Prinzipien aktuelle Desiderate digitalen und fachlichen Lehrens und Lernens beseitigen. Die Entwicklungsforschungs- und Transfergruppe C sorgt für die Abstimmung und Evaluation von Qualitätsstandards sowie die Bereitstellung und Ausdifferenzierung von Evaluationsinstrumenten, um sowohl fachspezifische als auch teilprojektübergreifende indikatorengestützte Monitoringmaßnahmen zu gewährleisten. Während der projektinterne Transfer zwischen EFT A, B und C die Verknüpfung von bereichsspezifischer Expertise aus der ersten und zweiten Phase der Lehrkräftebildung ermöglicht, ermöglichen Kooperationen mit den Fort- und Weiterbildungsreinrichtungen interessierter Bundesländer die bundesweite Dissemination und Implementation der Fortbildungsangebote. Interessierte Fortbildungseinrichtungen, Schulen oder Studienseminare sind weiterhin herzlich eingeladen, bei Interesse an Kooperationen und an unseren Fortbildungsangeboten Kontakt zu uns aufzunehmen. This project examines the roles of frequency and semantic transparency on the learning and entrenchment of constructions in first and second language acquisition. First, in a series of studies, we focus on the comprehension by child and adult native speakers of Spanish of different variant forms of object relatives in Spanish (e.g., el niño (al que) el abuelo abraza 'the boy that the grandpa is hugging') that differ in terms of absolute frequency in oral discourse (Butler, 1992) and transparency of grammatical role assignment (Slobin, 1973). Crucially, this focus on highly similar syntactic structures not only allows for putting the two factors of interest in opposition in a controlled manner, but also provides experimental evidence informing the debate about how to determine what constitutes one (and the same) construction within a CxG framework. A follow-up of this experimental paradigm including word order variations in Spanish object relatives allows us to further explore the roles of additional morphological markers and primary cue timing in syntactic ambiguity resolution. Secondly, we resort to an artificial language learning paradigm (e.g., Pili-Moss, Brill-Schuetz, Faretta-Stutenberg & Morgan-Short 2020; Rebuschat, Monahan & Schoetensack, 2021) in order to be able to systematically manipulate linguistic factors during the earliest stages of L2 acquisition. To this end, we expose native English speakers to an artificial language based on Portuguese phonotactics, manipulating case marker salience in terms of syllabicity, stress and sonority (high: /-'ka, -'ʃi/; low: /-l, -ɾ/). Participants are then grouped into two conditions where the marker has either high or low phonetic salience. This will provide further insights on the role of phonetic salience in the emergence of constructional knowledge and in the acquisition of non-native morphology, particularly,agent and patient markers. In sum, this project assesses the relative influence of factors that are known to separately facilitate the acquisition of constructions, contributing thus to our understanding of the factors that shape constructional entrenchment and to the discussion around the concept of construction itself. Although the study of idioms has played a crucial role in the development of Construction Grammar (e.g. Croft and Cruse 2004, Fillmore et al. 1988), there are still only a few studies comparing constructions with a relatively high degree of idiomaticity in different languages (e.g. Abel 2003, Apresjan 2014, see also Gries and Wulff (2005) for a more general study of constructions in foreign language learners). Idioms that are motivated semantically are common across different languages (e.g. Dobrovol’skij and Piirainen 2010). These idioms can share the same underlying functional (semantic/pragmatic) properties and form such as A wolf in a sheep’s clothing in English, Ein Wolf im Schafspelz in German and gorgī dar lebāse mish in Persian. Or they can be motivated by similar symbolic or cultural concepts or coercion but have different forms as in to take the bread out of someone’s mouth in English, das ist ein hartes Brot in German, and nān-e kasi rā ājor kardan ‘make someone’s bread a brick’ in Persian. he major goals of this project are (i) to examine how and to what extent the processing of L2 idiomatic constructions is influenced by the existence of similar idiomatic constructions in the L1 and (ii) to determine which factors, e.g., age of learning, typological similarity or frequency and context of use, contribute to the entrenchment of L2 and L1 idiomatic constructions. In most grammatical frameworks, agreement relations such as subject-verb and adjective-noun agreement are handled by using abstract features and a formal operation which copies or unifies them. Such an approach, however, is incompatible with Langacker’s (1987) content requirement, (which prohibits meaningless grammatical features), raises numerous learnability problems, as well as being problematic for empirical reasons (Kibrik 2019). Building on prior work in construction grammar and cognitive linguistics (Acuña-Fariña 2018, Kibrik 2019, Miorelli & Dąbrowska under review), this project will provide a comprehensive inventory of agreement constructions in a particular language (to be agreed with the supervisors) and an explicit account of how these constructions can be learned from the input available to children which makes testable predictions about acquisition or processing, and test these predictions experimentally. The first phase of the project will involve analysing spontaneous speech data from the CHILDES corpus in order to examine the suggestion made by Miorelli & Dąbrowska (under review) that children could, in principle, attain a high degree of accuracy on agreement in production without any knowledge of agreement features, by simply superimposing lexically specific chunks with partially overlapping semantic and phonological specifications. Consider, for example, the utterance dove è andato il pomodoro? 'where did the tomato go?' produced by a two-year-old Italian child. The utterance contains three agreement relations: between the subject noun and its determiner (il~POMODORO), between the subject and the auxiliary (POMODORO~è), and between the subject and the past participle (POMODORO~andato). In line with earlier studies of production using the so-called traceback method (Lieven et al. 2003, Dąbrowska and Lieven 2005, Dąbrowska 2014), such an utterance can be derived by superimposing the lexically specific unit il pomodoro 'the tomato' and the schema dove è andato il NOUN-o? 'where did the NOUN go?' (which could be derived by generalizing over similar utterances in the input, e.g. dove è andato il ragazzo? 'where did the boy go?', dove è andato il libro? 'where did the book go?', etc.). If this account is correct, knowledge about agreement is (at least initially) 'hidden' inside other constructions, which raises interesting theoretical questions about the nature of speakers' knowledge of agreement. This part of the project will address the GRQs CON1 (How do we identify constructions – in this case, how do we know when/if a speaker has mastered a particular agreement construction, and how general is it?) and USE3 (How are constructions combined in the process of formulating an utterance and what role do co-occurrence, overlap and blending play in this process? – cf. Dąbrowska and Lieven 2005, Herbst and Hoffman 2018). In the second phase, specific hypotheses about the acquisition and processing of agreement relations will be tested using elicited imitation and grammaticality judgment tasks with sentences containing agreement violations. In particular, we will examine the suggestion made above that young children's knowledge of agreement is largely 'buried' inside chunks (i.e., it is not an not independent construction), and a hypothesis derived from Acuña-Fariña's work, namely that young children's knowledge of agreement is to a large extent based on purely phonological patterns (il …o …o, as in il ragazzo alto 'the tall boy' and la …a …a, as in la camicia bianca 'the white shirt'). It is anticipated that, across development, speakers will be better at detecting or correcting errors when these occur inside fixed chunks (i.e., we anticipate better performance on la camicia *bianco 'the white shirt' than on la camicia *grigio 'the grey shirt') and when they involve phonologically regular patterns like those mentioned above (better performance on la barca *bianco 'the white boat' than on la nave *bianco 'the white ship'). This part of the project will address GRQ ENT1 (How do frequency and salience influence entrenchment?). If time allows, we will also conduct ERP studies to examine the brain response to these types of agreement violations and thus address ENT3 (To what extent do measures of neural activity during language processing coincide with the results of behavioural and corpus data and how does this expand our understanding of how constructions are stored and processed in speakers' brains?). Im Fokus des Projektesstehen nach Deutschland geflüchtete, ukrainische Kinder und Jugendliche, ihreEltern sowie geflüchtete ukrainische Lehrkräfte an Nürnberger Schulen derSekundarstufe I. Als Hauptakteure des Projektes gelten FAU-Studierende, die alsangehende Lehrkräfte für die Arbeit mit Geflüchteten sensibilisiert werden undim Rahmen des Projektes ihre interkulturellen Kompetenzen auf- und ausbauen wollen. Im Projekt „DaZdile – Deutsch als Zweitsprache digitale lernen“ wird ein theoretisch fundierter und evidenzbasierter Kriterienkatalog entwickelt, der als Hilfe für die Klassifizierung von digitalen Sprachlernangebote und Apps dient. Zu den Evaluationskriterien zählen neben den Basisqualifikationen auch spracherwerbstheoretische, medienpädagogische sowie DaZ–didaktische Elemente. Der Kriterienkatalog soll eine fundierte Basis für die Auswahl von Im Rahmen des Projektes wird ein Online-Selbstlernkurs entwickelt. Der Kursunterstützt bei der Vorbereitung auf das schriftliche Staatsexamen (Klausur) imBereich Geographiedidaktik (Lehramt Grundschule, Bayern). Es werden typischeAufgabenstellungen und ausgewählte zentrale geographiedidaktische Inhalte mitRelevanz für die Staatsexamensklausur thematisiert. Im Auftrag des Amt für Berufliche Schulen der Stadt Nürnberg wird im Rahmen des Projektes zusammen mit Prof. Dr. Magdalena Michalak (FAU) und Prof. Dr. Marion Döll (Universität Flensburg) ein digitaler standardisierter Test zur Erhebung der Sprachkompetenzen zu Beginn der beruflichen Ausbildung entwickelt. Der Test lässt sich automatisch digital auswerten und basiert auf dem Konzept der Basisqualifikationen nach Ehlich (2008). Das Testinstrument orientiert sich dabei an typischen Handlungssituationen für die Zielgruppe und verbindet verschiedene Aufgabenformate entlang einer verbindenden Handlungsgeschichte. Hierzu wurden in Kooperation mit Lehrkräften verschiedener Nürnberger Berufsschulen besonders relevante Textformen und Kompetenzfacetten identifiziert. Ziel des Projektes ist es, einen sowohl wissenschaftlich abgesicherten als auch praktikablen standardisierten Test den Schulen zur Verfügung stellen zu können. Ergänzend wird eine Handreichung mit Informationen und didaktischen Empfehlungen zur Einbindung des Tests in die Klassen und Anbindung an die darauf aufbauende sprachbewusst-adaptive Förderung entwickelt. Das Projekt wird im Sinne von Design-Based-Research in intensiver Kooperation mit den örtlichen Berufsschulen durchgeführt und durchläuft verschiedene Phasen der Erprobung und Evaluation. In der öffentlichen Diskussion wird die Bedeutung der Religiosität von zugewanderten Geflüchteten zugleich über- und unterschätzt. Sie wird überschätzt als angstbesetztes Kernmerkmal, insbesondere wenn es sich um Muslime handelt, und unterschätzt in ihrer möglichen lebens- und integrationsfördernden Funktion. Es fehlt bislang an empirischer Forschung, um die tatsächliche (ambivalente) Rolle der Religiosität von Geflüchteten sowie deren Entwicklung bzw. Veränderung im Lauf ihres Lebens in Deutschland besser einschätzen zu können. Mit einem Fokus auf Jugendliche (von 16-24 Jahren) aus drei exemplarischen Hauptherkunftsländern soll dieses Forschungsdefizit durch eine empirisch-quantitative explorative Längsschnittstudie mit N(t1) = 480 über drei Messzeitpunkte (mit jeweils 6 Monaten Abstand über die ersten ein bis zwei Jahre nach Ankunft in Deutschland) hinweg bearbeitet werden. Zentrale Konstrukte sind die Religiosität (im Wesentlichen nach Huber) und die Lebensbewältigung (nach Bönisch), wobei zwei ihrer Subdimensionen im Abgleich mit Aspekten der Sozialintegration (nach Esser) konzeptualisiert werden. Gefragt wird nach den Wechselbeziehungen zwischen Religiosität und Lebensbewältigung im Zeitverlauf, die beide als abhängige Variablen von Person- und Umweltfaktoren (Familiensituation, Wohnsituation usw.) modelliert werden. Die Fokussierung auf das aus der Sozialpädagogik stammende Konzept der Lebensbewältigung hat den Vorteil, dass in ihm individuell-persönliche Faktoren für ein gelingendes Leben im Blick sind, die auch unabhängig vom Ziel einer langfristigen Integration relevant sind. Die Untersuchung baut auf einer von Professor Pirner durchgeführten, von der Staedtler-Stiftung geförderten mehrmethodischen Querschnittstudie auf, die in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) in Bamberg durchgeführt wurde. Die Kooperation mit dem LIfBi wird auch für dieses Projekt fortgesetzt. Die Studie versteht sich als thematisch fokussierte Ergänzung der am LIfBi angesiedelten longitudinalen ReGES-Studie (Refugees in the German Educational System), in der Religion nur marginal berücksichtigt wird. Wir erwarten, dass die Ergebnisse der Studie Hinweise geben, inwiefern die Religiosität geflüchteter Migranten in Betreuungs-, Bildungs- und Erziehungsprozessen sowie in der Gestaltung politischer, administrativer und organisatorischer Rahmenbedingungen gefördert oder präventiv bzw. interventiv bearbeitet werden sollte. Konzipierung, Implementierung und Evaluation eines interkulturellen Trainings für Neuzugewanderte, um diese zu befähigen, in beruflichen Handlungssituationen angemessen sprachlich zu handeln. Dafür wird den Teilnehmer*innen Wissen über interkulturelle Kompetenz vermittelt – dem Werkzeug für die Orientierung in beruflichen wie privaten Situationen sowie dem konstruktiven Umgang mit Herausforderungen. Die bislang weitestgehend fehlende Thematisierung der Rechte des Kindesim evangelischen Religionsunterricht der Grundschule stellt in einer zunehmend religiös und weltanschaulich pluralen Gesellschaft sowie angesichts der ansteigenden politischen und gesellschaftlichen Bedeutung der UN-Kinderrechtskonvention ein eklatantes Defizit dar. Das an den Schnittstellen von Religionspädagogik und -didaktik, Grundschulpädagogik und -didaktik und empirischer Bildungsforschung zu verortende Entwicklungsforschungsprojekt hat zum Ziel, durch kooperativ angelegte Unterrichtsentwicklung ein theoriebasiert konzipiertes Lernsetting zum Lerngegenstand „Kinderrechte“ für den Religionsunterricht der Grundschule zu prototypisieren. Darauf aufbauend wird das Lernsetting in iterativ angelegten Designzyklen mittels Designexperimenten prozesshaft weiterentwickelt, wobei nach jedem Designzyklus ein Re-Design, also eine Überarbeitung und Adaption des Lernsettings im Sinne lokaler Theorie, erfolgt. Auf Ebene lokaler gegenstandsspezifischer Theoriebildung ist es zielführend, neben differenzierten Einsichten in Verläufe, Hürden, Wirkungsweisen und Bedingungen kinderrechtsspezifischer Lehr-Lernprozesse im Religionsunterricht ein theoretisch fundiert entworfenes sowie fachspezifisches Modell zu kinderrechtsbezogenem Lernen empirisch gestützt auszudifferenzieren. Auf Ebene unterrichtlicher Lernsettings ist Zielsetzung, neben strukturierten kinderrechtsspezifischen Lerngegenständen, konkrete religionsunterrichtliche Designprinzipien zu erarbeiten, die den kinderrechtsbezogenen Lernprozess der Schüler:innen ermöglichen und unterstützen. Das praxisorientiert und ökologisch valide entwickelte Lernsetting wird abschließend als Lernlandschaft mit Unterrichtsbausteinen in einer Handreichung für Religionslehrkräfte der Grundschule in die Schulpraxis implementiert. Schlagwörter: Kinderrechte, Religionsunterricht, Grundschule, Design-Based Research Wissenschaftliche Begleitforschung: Programm „Kompetenznetzwerk Demokratiebildung im Jugendalter“ Die Analyse kooperativer Demokratiebildungsprojekte ist ein wichtiger Zugang, um diese Fragen zu thematisieren: Projekte entwickeln sich aus Aufgaben, die aus lebensweltlichen und herausfordernden Problemen resultieren. Sie versetzen Kinder und Jugendliche aktiv in eine aufgabenbezogene und handlungsfordernde Situation, in der sie gestalten, Probleme lösen, forschen und Entscheidungen finden können. Dabei steht ihnen die Möglichkeit offen, über längere Zeiträume vergleichsweise selbstständig und kooperativ zu arbeiten und dabei eigene Vorstellungen zur Entwicklung des gesellschaftlichen und politischen Miteinanders umzusetzen. Idealerweise erfahren sich Kinder und Jugendliche dabei als selbstwirksam. Dieses lernwirksame Ideal kann durch eine kooperative Projektgestaltung im Zusammenwirken von schulischen und außerschulischen Akteure unterstützt und verstärkt werden. Ziel ist es, Lernen und Bildungserfahrungen sowie Bildungsgänge von Jugendlichen in kooperativen Projekten zu rekonstruieren. Im Mittelpunkt des Erkenntnisinteresses stehen demokratiebildsame und dem demokratischen Engagement und Handeln förderliche Lernprozesse. Grundlage hierfür sind die Einstellungen, Einschätzungen und Sichtweisen der an den Projekten beteiligten Jugendlichen, die in diesen Projekten die für sie bedeutsamen Lerninhalte, Ziele und Lernwege immer schon mit konstituieren. Die Ergebnisse finden Sie im Abschlussbericht: https://www.dkjs.de/aktuell/meldung/news/wie-gute-demokratiebildung-fuer-junge-menschen-gelingt/ „Das Haus oder die Demokratie beschützen“ (Christian, 12. Klasse Gymnasium) oder „Demokratie durchzusetzen“ (Raphael, 7. Klasse Gesamtschule) – Diese beispielhaften Aussagen aus Schüler:inneninterviews zeigen: Metaphern sind in unserem alltäglichen Sprachgebrauch und damit auch in (sozialwissenschaftlichen) Bildungskontexten allgegenwärtig (vgl. Lakoff & Johnson 2018). Sie erweisen sich für die sozialwissenschaftlich-fachdidaktische Forschung insofern als relevant, als sich in Metaphern ein demokratisches Imaginäres (vgl. Trautmann 2020) artikuliert und figuriert: „Bürger_innen bilden ihr demokratisches Weltverhältnis nicht auf einer theoretisch-begrifflichen Folie aus, sondern in einem imaginären Dispositiv.“ (Friedrichs 2021, 169; Herv. i O.) In welchen sprachlichen Bildern sprechen Schüler:innen also über Demokratie? Wie denken und erfahren Schüler:innen metaphorisch Demokratie? Inwiefern nehmen sie sich selbst als „Subjekte der Demokratie“ (Henkenborg 2013, 107) wahr? Dazu werden im Rahmen des Dissertationsprojekts qualitative Leitfadeninterviews mit Schüler:innen ab der 5. Jahrgangsstufe geführt und mittels der Methode der Metaphernanalyse (Schmitt 2017) ausgewertet. Sie eignet sich als Instrument, sich jenen geteilten Bildern und Vorstellungen, die das Verständnis von Demokratie begründen, anzunähern (vgl. Pfaller 2022, 56). Das unterrichtliche Handeln von Lehrpersonen wird von deren subjektiven Überzeugungen (sog. Beliefs) zum Beispiel zum Ablauf von Lernprozessen im Allgemeinen oder zum Nutzen bestimmter Unterrichtsmethoden im Speziellen beeinflusst. Im Bereich der Unterrichtsmethoden gelten Experimente als Schlüssel für den Aufbau eines Wissens über das Fach Geographie und ihnen werden im Geographieunterricht insbesondere vor dem Hintergrund einer naturwissenschaftlichen Grundbildung große didaktische Potenziale zugeschrieben. Jedoch deuten empirische Studien darauf hin, dass Experimente von Geographielehrpersonen im Unterricht wesentlich seltener eingesetzt werden, als dies aus didaktischer Perspektive wünschenswert und auf normativer Ebene (Lehrpläne) vorgeschrieben ist. Die konkrete Entscheidung für oder gegen den Einsatz einzelner Methoden sowie dessen Gestaltung und Qualität treffen die Geographielehrpersonen; daher ist es von großem Interesse und für mögliche Interventionen in Aus- und Fortbildung von großer Bedeutung, mehr über die bislang wenig erforschten Beliefs der Lehrpersonen im Geographieunterricht zu wissen. Vor diesem Hintergrund soll in diesem Projekt ein Fragebogen zur Erfassung der Beliefs von (angehenden) Lehrpersonen zum Experimentieren im Geographieunterricht entwickelt und validiert werden. Anhand dessen soll erhoben werden, welche Beliefs (angehende) Geographielehrpersonen zu naturwissenschaftlichen Arbeitsweisen haben, wie diese Beliefs unter anderem mit allgemeinen Beliefs zu Lernprozessen, Selbstwirksamkeitserwartungen und ungünstigen wahrgenommenen Rahmenbedingungen beim Experimentieren im Schulalltag in Beziehung stehen und ob sich diese Beliefs verändern lassen. Der Klimawandel ist eines der größtenProbleme unserer Zeit. Für dessen Thematisierung im Geographieunterricht sind die Lernvoraussetzungen der Schüler:innen ein wichtiger Ausgangspunkt, zugleich lagen bislang keine differenzierten Erkenntnisse zu den Interessen der Schüler:innen am Themenfeld Klimawandel vor. Daher wurde in einem mehrschrittigen Verfahren zunächst ein Fragebogen zur differenzierten Erfassung der Interessen am Klimawandel entwickelt und dan im Rahmen einer großen Fragebogenstudie in Bayern an allen drei weiterführenden Schularten eingesetzt. In dieser Studie wurden zudem zentrale Überzeugungen von Schüler:innen zum Klimawandel erfasst und analysiert. Inder Anschlussuntersuchung an den Schulversuch „Lernen in zwei Sprachen –Bilinguale Grundschule Englisch“ ist es das Ziel, in den Jahrgangsstufen 5 bis7 der weiterführenden Schulen Erkenntnisse über den weiteren Bildungsverlaufvon Schülerinnen und Schülern zu gewinnen, die in ihrer Grundschulzeit nach demUnterrichtskonzept Lernen in zweiSprachen deutsch-englisch bilingual unterrichtet wurden. Die Untersuchungerstreckt sich über die Schuljahre 2019/2020 bis 2021/2022 und wird an ca. 100 Mittelschulen,Realschulen und Gymnasien in ganz Bayern durchgeführt. Longitudinalwird untersucht, inwieweit sich die in der Grundschule bilingual unterrichtetenSchülerinnen und Schüler durch die weiterführende Schule mit Blick auf ihreBildungsbiografie gut aufgenommen fühlen, wie die Erziehungsberechtigten undLehrkräfte dies einschätzen, welche Leistungen die betroffenen Schülerinnen undSchüler im Fach Englisch an der weiterführenden Schule zeigen und welcheMaßnahmen sich aus leitfadengestützten Interviews mit Lehrkräften und anderenerhobenen Sprachdaten über eine möglichst wirkungsvolle Unterstützung desweiteren Bildungsverlaufs der vormals bilingual unterrichteten Schülerinnen undSchüler ableiten lassen. Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus inKooperation mit der Stiftung Bildungspakt Bayern ist federführend bei dieser Anschlussuntersuchung.Mit der Durchführung der wissenschaftlichen Untersuchung ist der Lehrstuhl fürFremdsprachendidaktik mit Schwerpunkt Didaktik des Englischen derFriedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Prof. Dr. Thorsten Piske undDr. Anja Steinlen) betraut. Das Projekt, das in Kooperation mit der SalahaddinUniversity in Erbil umgesetzt wird, befasst sich mit dem Aufbau vonnachhaltigen Strukturen und wissenschaftlichen Kapazitäten in der Lehre, derForschung und in der so genannten Third Mission (Verflechtung der Universitätmit dem gesellschaftlichen Umfeld durch Innovationstransfer, wissenschaftlicheWeiterbildung, Service Learning und soziales Engagement) in der Lehrerbildungin der Region Kurdistan (Irak). Insbesondere für den Bereich der universitären Lehrerbildungund Lehrerfortbildung ist eine wechselseitige Beziehung relevant, etwa für denTheorie-Praxis-Bezug in der Lehre, für die Durchführung der praxisnahen oderregional bedeutsamen Forschung oder für die Schaffung der Akzeptanz vonbestimmten pädagogischen Ideen (z.B. Inklusion) bei den Eltern undgesellschaftlichen Akteuren. Das Projekt greift aktuelle Probleme derLehrerbildung auf, berücksichtigt die aktuelle politische, soziale undökonomische Situation in der Region Kurdistan und leistet mit der Bearbeitungvon zwei innovativen thematischen Handlungsfeldern (Diversity Education unterbesonderer Berücksichtigung der Menschenrechte und Entrepreneurship Education)einen Beitrag zur Modernisierung der Lehrerbildung und Lehrerfortbildung in derRegion. Das Projekt leistet einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Lehre undForschung, der universitären Strukturen und des Hochschulmanagements, zurFörderung des akademischen Nachwuchses sowie zur regionalen und internationalenVernetzung mit universitären und außeruniversitären Akteuren. Darüber hinausträgt das Projekt durch den fachlichen und kulturellen Austausch zur Stärkungder Forschung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses der FAU auf denGebieten Wirtschaft, Gesellschaft des Nahen Ostens und (internationale)Lehrerbildungsforschung sowie zur Stärkung der internationalen undinterkulturellen Dimension der Lehrerbildung an der FAU bei. In allen naturwissenschaftlichen Domänen ist der Umgang mit fachbezogenen Visualisierungen zentral für die Entwicklung konzeptuellen Wissens (Coll & Lajium, 2011; Harrison & Treagust, 2000; Ramadas, 2009). Insbesondere in der Chemie und speziell in der organischen Chemie wird eine Vielzahl unterschiedlichster Visualisierungen eingesetzt, um beispielsweise Molekülgeometrien zu veranschaulichen oder Aufenthaltswahrscheinlichkeiten von Elektronen zu visualisieren. Lernende, die mit solchen instruktionalen Visualisierungen konfrontiert werden, stehen häufig vor der Herausforderung, komplexe, dreidimensionale Informationen zu verarbeiten und in ihren Lernprozess integrieren zu müssen, was insbesondere für Novizen im entsprechenden Fachbereich überfordernd sein kann. Basierend auf dem integrierten Modell des Text- und Bildverstehens von Schnotz (2014) wirkt es sich positiv auf den Lernprozess aus, wenn Lernende bei der Übersetzung eines externalen Modells in ein internales, mentales Modell unterstützt werden. Da klassische Abbildungen dreidimensionale Informationen zur unzureichend darstellen können, sind diese nur bedingt geeignet, um Lernprozesse zu unterstützen.Eine Möglichkeit, Lernende bei der Übersetzung von externalen in internale Modelle zu unterstützen bietet die augmented reality (AR) Technologie. AR ermöglicht die computergestützte Projektion virtueller, dreidimensionaler Objekte in reale Umgebungen (z. B. Herber, 2012). Obwohl AR bereits in vielen unterschiedlichen Bereichen genutzt wird, um komplexe Modelle zu visualisieren und es auch erste Konzepte für bildungsbezogene Kontexte gibt, ist bisher wenig zu der Wirksamkeit AR unterstützter Lernsettings bekannt.In dem beantragten Projekt sollen die Effekte AR unterstützter Lernmaterialien zur organischen Chemie auf kognitive und affektive Faktoren von Chemiestudierenden untersucht werden. Zusätzlich soll mittels einer Moderationsanalyse auf konditionale Effekte durch das räumliche Vorstellungsvermögen geprüft werden. Um die konkreten Fragestellungen zu beantworten, sollen im Laufe der beantragten Projektlaufzeit von 36 Monaten zwei experimentelle Studien im prä/post Design durchgeführt werden, die, mit unterschiedlichem Fokus, die AR unterstützten Lernmaterialien zu drei Teilgebieten der organischen Chemie mit eher klassischen Formen der Informationspräsentation vergleichen. Im Zentrum dieses Forschungs- und Entwicklungsprojektes stand die bildungsbezogene Arbeit zu Zusammenhängen von Großwetterlagen und Waldökosystemen in Bayern im Kontext des Klimawandels. Es wurde zum einen ein Schulnetzwerkzu Betreuung von über Bayern verteilten „talking trees“ aufgebaut undkoordiniert; die Schüler:innen interpretierten die auflaufenden Baummessdatensowie die Wetterlagen und übersetzten den aktuellen Zustand der Bäume inalltagssprachliche, verständliche Tweets. Zum anderen wurde ein Unterrichtskonzept entwickelt und forschend begleitet, welches den Klimawandel über Großwetterlagen und deren Auswirkungenfür Wälder im Nahraum und anhand konkreter Messdaten erfahrbar macht. 1. Einleitung Aus der Forschung ergeben sich Hinweise, dass persönliche Überzeugungen von Lehrkräften (z.B. Welt- und Menschenbild; ethische Grundüberzeugungen) deren berufliches Denken und Handeln beeinflussen. Dass dies insbesondere für religiöse Überzeugungen gilt, legt sich aus mehreren Gründen nahe: - Religionspsychologisch gesehen gelten religiöse Überzeugungen als für religiöse Menschen besonders bedeutsame Überzeugungen, die tendenziell ihr gesamtes Leben prägen. - Normativ gehen religiös orientierte Bildungsträger (z.B. Kirchen, Diakonie) davon aus, dass Lehrpersonen ihre Religiosität in ihr berufliches Handeln einbringen – weshalb z.B. von Lehrer/innen an ev. oder kath. Schulen die entsprechende Kirchenmitgliedschaft verlangt wird. - In der gesellschaftspolitischen Schul-Diskussion spielen religiöse Aspekte immer wieder eine Rolle (z.B. Kopftuchstreit, Kruzifixstreit, Ritualgebet in der Schule). - In der empirischen Forschung haben v.a. Studien aus den USA Effekte von religiösen Überzeugungen auf Denken und Handeln von Lehrkräften zeigen können. Wegen der höheren Religiosität der amerikanischen Gesamtbevölkerung können diese Befunde jedoch nicht einfach auf Deutschland übertragen werden. Für Europa und Deutschland besteht im Hinblick auf diese Thematik ein eklatantes Forschungsdefizit. 2. Forschungsfrage / Hypothesen Gibt es Zusammenhänge zwischen den religiösen und berufsbezogenen Überzeugungen von Lehrpersonen an deutschen Schulen? Unsere Forschungshypothese ist, dass es solche Zusammenhänge gibt und sie empirisch erfasst werden können. Wir gehen weiter davon aus, dass eine solche Erfassung die Weiterentwicklung von Schule und Lehrerbildung maßgeblich unterstützen kann, denn: - Religiosität kann eine persönliche Ressource von Lehrkräften für die Bewältigung ihrer beruflichen Aufgaben sein; - Religiosität kann, v.a. in fundamentalistischen Ausprägungen, eine Beeinträchtigung und ein Störfaktor für die Wahrnehmung der beruflichen Aufgaben von Lehrkräften sein; - normative Unterstellungen über Einflüsse der Religiosität von Lehrkräften auf ihr berufliches Denken und Handeln sollten empirisch aufgeklärt werden. Ziel muss es u.E. sein, dass (künftige) Lehrkräfte ihre religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen sowie deren mögliche Bezüge zu ihrem Beruf kritisch reflektieren, um professionell und produktiv mit ihnen umgehen zu können. Dies gilt umso mehr, als die vielen zugewanderten Menschen (und somit auch zunehmend mehr Lehrpersonen und Schüler/innen) eine signifikant höhere Religiosität aufweisen als deutschstämmige. 3. Forschungsdesign In einem hypothesenprüfenden Design sollen mittels eines Online-Fragebogens die Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen in zwei exemplarischen Raumordnungsregionen der Bundesrepublik befragt werden. Die Auswertung erfolgt mit Hilfe von Korrelations- und Pfadanalysen sowie Strukturgleichungsmodellen. Im Projekt werden die alltagsweltlichen Vorstellungen von Schüler*innen in der Grundschule zum Thema "Natürlicher Wasserkreislauf" erforscht. Dabei wird im Sinne eines mixed-methods-Ansatz zunächst ein geschlossener, itembasierter Fragebogen eingesetzt, um besonders häufig auftretende alltagsweltliche Vorstellungen sowie bestimmte Vorstellungsmuster zu identifizieren. In einem zweiten Schritt werden mit ausgewählten Schüler*innen leitfadengestützte Interviews geführt, um die Vorstellungen in der Tiefe verstehen zu können. Basierend auf den Studien von Sampson/Smith (1957) und Hett (1993) wird die “Worldmindedness” von jungen Menschen (15 - 16jährigen) in verschiedenen europäischen Ländern erhoben. Die Ergebnisse werden mit einer früheren Studie verglichen, um Veränderungen vor dem Hintergrund aktueller sozialer Entwicklungen in den Blick zu nehmen zu können. Aus vorhandenen Studien ist bekannt, dass Jugendliche mit Migrations- und Fluchthintergrund eine sehr hohe Religiosität aufweisen. Für geflüchtete Jugendliche ist jedoch die Bedeutung ihrer Religiosität für ihr Leben und ihre Integration sowie die Entwicklung ihrer Religiosität im Kontext ihrer neuen Heimat kaum untersucht. Es lässt sich vermuten, dass Religiosität sowohl als Ressource für eine bessere Lebens- und Integrationsbewältigung fungieren kann wie auch als lebensbeeinträchtigendes und integrationshinderndes Risiko, z.B. wenn sie konservative, fundamentalistische oder extremistische Ausprägungen annimmt. Mit einer empirischen Befragung von N = 50 geflüchteten Jugendlichen in Nürnberg, Leipzig und Berlin soll deren Religiosität, ihre Bezüge zu verschiedenen Lebensbereichen und Integrationsaufgaben sowie ihre Entwicklung seit der Zuwanderung nach Deutschland erhoben werden. Hierzu wird ein mixed-methods-Design verwendet, nach dem in Interviews biografisch-narrative Anteile mit leitfadengestützten Anteilen und mit einem Fragebogen, der geschlossene Fragen enthält, kombiniert werden. Letzterer beinhaltet mehrere Frageaspekte aus dem Forschungsprojekt „ReGES – Refugees in the German Educational System“ des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) in Bamberg, sodass unsere Studie als inhaltliche wie methodische Ergänzung zu ReGES fungieren kann. Mit dem LIfBi besteht eine Kooperationsvereinbarung. Ein Folgeprojekt, das die Erhebung längsschnittlich fortschreibt, ist beabsichtigt. Für die Qualifizierung von Lehrpersonen für einen inklusiven Unterricht sind entsprechende Ausbildungs- und Fortbildungsmaßnahmen notwendig. Jedoch fehlen bislang theoretische und empirische Erkenntnisse zur Konzeptualisierung bzw. Identifizierung der notwendigen fachdidaktischen Qualifikationen im Bereich des Geographieunterrichts. Daher soll in diesem Projekt das für einen inklusiven Geographieunterricht notwendige fachdidaktische Wissen identifiziert bzw. modelliert werden. Danach sollen im Forschungs- und Entwicklungsrahmen des Design-Based-Research universitäre, geographiedidaktische Seminare sowie Fortbildungsveranstaltungen für Geographielehrpersonen entwickelt, durchgeführt und in Form eines mixed-methods-Ansatz forschend begleitet werden. Dabei stehen Gelingensbedingungen der Veranstaltungen sowie Wirkungen auf Einstellungen und das fachdidaktische Wissen im Forschungsinteresse. Insbesondere in konzeptionellen Phasen des Projektes erfolgt eine enge Einbindung sonderpädagogischer Expertise. Im Rahmen des Projektes wird ein Online-Seminar zum Thema „Geographiedidaktisch Forschen“ entwickelt. Eine Veröffentlichung im Rahmen eines größeren Forschungsprojektes des Stadtarchivs Erlangen ist für 2020/21 geplant. Ausgangspunkt meiner Arbeit ist der Nachlass der Lehrerin Elisabeth Ewald. Das Forschungsvorhaben erstreckt sich jedoch auch auf weitere exemplarische Personenkreise und auf die Untersuchtung weiblicher Handlungsspielräume vom Ende des Ersten Weltkriegs über die Novemberrevolution 1918/19 bis zum Ende der NS-Diktatur. Concept Maps (auch Begriffsnetze oder Gedankenlandkarten) als Sonderform der Mappingverfahren dienen der systematischen Darstellung von Inhalten und Konzepten. Durch die Visualisierung von Begriffen und ihrer Beziehung zueinander wird das Vorwissen und das erworbene Wissen strukturiert und neu organisiert. Derartige Strukturierung von Wissen wird vor allem in naturwissenschaftlichen und gesellschaftswissenschaftlichen Fächern für das fachliche Lernen genutzt. Im Geographieunterricht werden Concept Maps hauptsächlich für drei verschiedene Bereiche verwendet: zur Erschließung von Fachtexten (Raschke 2018), zur Diagnostik von Fachwissen (Mehren, Rempfler, Ulrich‐Riedhammer 2015) und zur Strukturierung von Vorwissen (Schramke 1999). Bisherige Studien zum Einsatz von Concept Maps beziehen sich auf lernförderliche Effekte im fachlichen Bereich. Ein Desiderat stellt allerdings die Betrachtung der Concept Maps als Strategie für das sprachliche Lernen für alle SchülerInnen und insbesondere diejenigen mit Deutsch als Zweitsprache dar. In dem Promotionsprojekt wird dieser Frage nachgegangen. Es wird untersucht, welche sprachförderlichen Effekte die Arbeit mit Concept Maps für die Lernenden im Geographieunterricht hat. Grundannahme ist, dass fachliches Lernen und sprachliches Lernen eng miteinander verbunden sind. Geplant ist eine Interventionsstudie. Ein zentrales Ergebnis des Forschungsprojektes "Einstellungen von Schülerinnen und Schülern zu Raumkonzepten der Geographie" war die positive Bewertung der "klassischen" im Vergleich zu den "neuen" Raumkonzepten. Daran anschließend stellt sich die Frage, ob die Ursache für diese Bewertung tatsächlich in den Raumkonzepten liegt oder ob sich darin die entsprechenden Überzeugungen ("Beliefs") der Lehrpersonen und eine entsprechende unterrichtliche Gestaltung durch die Lehrpersonen widerspiegeln. Daher wird im Rahmen des Projektes der Frage nachgegangen, welche Beliefs angehende Lehrpersonen im Lehramt Grundschule zu den vier Raumkonzepten haben und inwieweit diese den Ergebnissen der Studie mit Schüler*innen entsprechen. Methodisch handelt es sich um eine fragebogengestützte und itembasierte Erhebung der Beliefs von Studierenden, die mit quantitativen Methoden ausgewertet wird. DerLehrstuhl für Fremdsprachendidaktik führt seit August 2017 diewissenschaftliche Begleitung des von der Stiftung Bildungspakt Bayerngeförderten Modellversuchs „Bilinguale Grundschule Französisch“ durch. An demModellversuch nehmen insgesamt elf Grundschulen in Bayern teil. Die Umsetzungdes Französischangebots reicht von Frühfranzösisch in Arbeitsgemeinschaftenoder als Zusatzangebot im Ganztag bis hin zu Bilingualem Sachfachunterricht inder Regelklasse. Diewissenschaftliche Begleitung umfasst die Entwicklung eines Kompetenzrahmens fürFranzösisch an der Grundschule, die Unterstützung der Lehrkräfte durchFortbildungsveranstaltungen sowie die wissenschaftliche Evaluation. Sie findetin enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Unterrichtund Kultus sowie mit dem Deutsch-Französischen Institut statt. Beider Untersuchung von Frühfranzösisch in Arbeitsgemeinschaften und alsZusatzangebot im Ganztag steht die Frage im Vordergrund, wie sich die jeweiligeUmsetzungsvariante bzw. Organisationsform auf den Erwerb des Französischenauswirkt. Beim Bilingualen Sachfachunterricht in derRegelklasse konzentriert sich die Evaluation auf die Frage, wie sich derbilinguale Unterricht Deutsch/Französisch auf die Kompetenzen im Sachfach, imDeutschen und im Französischen auswirkt. In jahrgangsstufenangemessenen Tests werden die Kompetenzen allerSchülerinnen und Schüler im Französischen, bei den deutsch-französischbilingual unterrichteten Grundschulkindern außerdem die Kompetenzen im Sachfachund im Deutschen überprüft. Weiterhin werden Elternfragebögen analysiert,Erhebungen zu kognitiven Grundfähigkeiten durchgeführt und untersucht, ob esLeistungsunterschiede zwischen ein- und mehrsprachig aufwachsenden Kindernsowie zwischen Mädchen und Jungen gibt. Besonders mit dem übergang vom Sachkundeunterricht in der Grundschule zum Fachunterricht an weiterführenden Schulen begegnen Schüler*innen sprachlichen Schwierigkeiten im Geographieunterricht. Die speziellen Anforderungen von Fachsprache an Kinder ab der Sekundarstufe I stellen für alle Schüler*innen – besonders aber für jene aus sprachlichen Risikogruppen – einen Lerngegenstand dar. Sprache wird im Sprachsensiblen Geographieunterricht (SGU) nicht mehr nur als Medium, sondern als zu erwerbende Kompetenz begriffen. Erste Studien in den Fächern Mathematik, Chemie und Physik deuten darauf hin, dass eine sprachsensible Ausrichtung des Fachunterrichts sowohl die sprachlichen als auch die fachlichen Kompetenzen von Schüler*innen verbessert. Das Promotionsprojekt ist eingebettet in den Forschungsrahmen des Design-Based-Researches (DBR). Der DBR-Ansatz verbindet Forschungs- und Entwicklungsarbeit: das auf theoretischer Basis entwickelte Lernsetting wird forschend erprobt und verbessert. Dabei wird die Wirksamkeit der nach Kriterien von SGU entwickelten Unterrichtseinheit in einem quasi-experimentellen Prä-Post-Test-Design mit Kontrollgruppen geprüft. Im Projekt werden ausleihbare geographische Experimentierkisten (GeoKisten) entwickelt, die alle für die Durchführung von Experimenten, Modellen usw. notwendigen Materialien in Klassensatzstärke enthalten. Durch zusätzlich bereitgestellte Materialien (Arbeitsblätter für Schüler*innen, Hinweise für Lehrer*innen) sowie Erläuterungen zur Einbindung in den Unterricht (Hinweise zu Lehrplanbezügen, Materialien z.B. zum Einstieg und zu Transferphasen, Benennung der Lernziele usw.) soll der Vorbereitungsaufwand für Lehrer*innen so gering wie möglich gehalten werden und die Kisten unmittelbar einsetzbar sein. Die Arbeitsweisen sind im Klassenraum bzw. im Geographiefachraum einsetzbar, eine Nutzung naturwissenschaftlicher Fachräume ist nicht notwendig. Die zum Thema Landwirtschaft (Jahrgangsstufe 5) entwickelte erste GeoKiste wurde bereits mehrfach im unterrichtlichen Einsatz erprobt. Die Ergebnisse der begleitenden Evaluationen fanden Einfluss in die Überarbeitung der GeoKiste. Die GeoKiste ist am Lehrstuhl für Didaktik der Geographie für Lehrpersonen ausleihbar. Auf wissenschaftlicher, empirischer und theoretischer Basis soll das Schulevaluations-Instrument WWSE weiterentwickelt werden. Die Raumkonzepte stellen ein Basiskonzept der Geographie dar. Dieses wird bereits im Heimat- und Sachunterricht der Grundschule grundgelegt. Die Ergebnisse einer Befragung von Schülerinnen und Schülern der 9. und 12. Jahrgangsstufe ergaben eine weniger positive Bewertung der "neuen" im Vergleich zu den "traditionellen" Raumkonzepte. In diesem Projekt soll daher der Frage nachgegangen werden, ob diese Einstellung sich bereits bei Schülerinnen und Schülern im Grundschulalter zeigt. Die Studie ist zunächst als querschnittliche Erhebung in den Jahrgangsstufen 3, 4 und 5 strukturiert, eine längsschnittliche Befragung der Schülerinnen und Schüler der 3. Jahrgangsstufe ist geplant. Im Rahmen des Projektes wird ein Online-Seminar zum Thema „Exkursionsdidaktik“ entwickelt. Ziel des Projekts Digi4All ist die Konzeption, Ausgestaltung und Implementierung eines Online-gestützten Studienangebots zur Digitalen Bildung für Lehramtsstudierende aller Fächer und Schularten. Das Projekt greift die Ziele der Zukunftsstrategie der Bayerischen Staatsregierung zum Thema „Digitale Bildung in Schule, Hochschule und Kultur“, des KMK-Schwerpunktthemas „Bildung in der digitalen Welt“, der Digitalen Strategie 2025 des BMWi und des neuen FAU-Leitbild-Konzepts „Digitalisierung in der Lehrerbildung“ auf. Durch ein innovatives Blended-Learning-Lehr-Lern-Angebot soll ein Beitrag geleistet werden, digitale Bildung in den Lehreramtsstudiengängen aller Fächer zu verankern. Im Rahmen des Forschungsprojektes arbeiten Schülerinnen und Schüler mit einer geographischen Experimentierkiste (GeoKiste) zum Thema Landwirtschaft/Boden. Der Fokus der Begleitforschung in einem Prä-Post-Test-Design liegt auf motivationalen und selbstbezogenen Schülermerkmalen (als Zielkriterien des Unterrichts) sowie auf der von den Schülerinnen und Schülern wahrgenommenen Verständnisorientierung (als Prozessmerkmale des Unterrichts). 22 Jugendliche mit Fluchthintergrund in Nürnberg und Leipzig mit Fluchthintergrund wurden in semi-strukturierten Interviews zu ihrer Religiosität und deren Bedeutung im Rahmen von Flucht und Integration befragt. Es wurde das Projekt "Erlebnis Bauernhof" hinsichtlich der Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung und der Förderung LehrplanPLUS-spezifischer Kompetenzen evaluiert. Im Bereich des Christentums wird ein konstruktives, gemeinwohlorientiertes Selbstverständnis seit etlichen Jahren zunehmend intensiv unter dem Leitbegriff der „Öffentlichen Theologie“ („public theology“) diskutiert. Der Bildungsaspekt ist dabei immer wieder benannt worden, insgesamt gesehen aber bislang doch eher randständig geblieben. In anderen Religionen finden sich eigene Traditionen und Perspektiven, aus denen heraus gesellschaftliche Verantwortung wahrgenommen und reflektiert wird. Das Projekt will die Potenziale der Religionen für das öffentliche Gemeinwohl bewusst machen und dabei Bildungsfragen in den Fokus rücken. Dies geschah in einem ersten Schritt durch eine internationale Tagung, die im Oktober 2016 stattfand. ForEST steht für Formative Evaluation von SPRINT (Sprachförderung Intensiv). Damit wird das an den bayerischen Realschulen laufende Förderangebot SPRINT für besonders begabte neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler wissenschaftlich begleitet. Das Projekt ForEST zielt dabei darauf ab, die optimalen inhaltlichen und organisatorischen Faktoren für das Lehr-Lernangebots zu ermitteln, es im Hinblick auf die organisatorischen Rahmenbedingungen, die didaktisch-methodische Ausrichtung des Unterrichts sowie die Professionalisierung der Lehrkräfte weiterzuentwickeln. Durch den Einsatz verschiedenster Erhebungsinstrumente lassen sich einerseits Erkenntnisse über die alltags- und bildungssprachliche Entwicklung der neuzugewanderten Schülerinnen und Schüler gewinnen, andererseits geben die erhobenen Daten Aufschluss über Ablauf, Organisation und Gelingensbedingungen des Förderangebots aus der Perspektive der Lernenden und Lehrenden. Die Evaluation erfolgt im Auftrag und mit finanzieller Unterstützung des bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus. Little is known about how middle school students problematize socio-scientific issues (SSIs), Im Rahmen des Projektes wurden konzeptionelle Ansätze sowie Unterrichtsbausteine für einen kompetenzorientierten Sachunterricht in der geographischen Perspektive entwickelt. Die zentrale Zielsetzung der wissenschaftlichen Begleitung des Projekts zum Bilingualen Unterricht an der Silcherschule in Heidenheim/Brenz ist es, die Effizienz bilingualer Züge bei heterogenen Lernergruppen zu untersuchen und durch Datenerhebungen zur Entwicklung des Englischen, des Deutschen, des Fachwissens und ausgewählter Familiensprachen von Kindern mit Migrationshintergrund genauere Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie sich bilingualer Unterricht von der 1. bis zur 4. Klasse auf das sprachliche und das fachliche Lernen von Grundschulkindern auswirkt. Um dieser Frage nachgehen zu können, werden an der Silcherschule (und eventuell weiteren Grundschulen) Daten zu kognitiven Grundfähigkeiten, zur sprachlichen Entwicklung und zum fachlichen Lernen erhoben, eingegeben und ausgewertet. Auf der Grundlage der Ergebnisse der Datenanalysen wird außerdem erörtert, wie die Rechtschreibleistungen bilingual unterrichteter Grundschulkinder gezielt gefördert werden können, welche Unterrichtsmaterialien für bilingualen Grundschulunterricht besonders geeignet sind und wie der Übergang von Grundschulen mit bilingualen Angeboten in weiterführende Schulen bestmöglich gestaltet werden kann. Über den Fortgang und die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung wird den Lehrkräften und Eltern der Silcherschule regelmäßig z.B. an Elternabenden berichtet. Dabei steht die Arbeitsgruppe der FAU Erlangen-Nürnberg den Lehrkräften auch für eine Beratung bezüglich bilingualen Unterrichts zur Verfügung. Ein Ziel des Projekts ist, im Rahmen von Lehrerfortbildungen, Veröffentlichungen und Mitarbeit im Arbeitskreis der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik "Stochastik in der Schule" den schulischen Stochastikunterricht an den Schulen in der Region zu verbessern. Trotz der vielfach festgestellten großen Bedeutung naturwissenschaftlicher Arbeitsweisen für den Geographieunterricht, scheinen diese im Geographieunterricht nicht sehr häufig verwendet zu werden. Eingebettet in einen größeren Forschungsansatz wurden in diesem Projekt angehende Geographielehrpersonen (N = 233) befragt, welche Potenziale und welche Hinderungsgründe sie für den Einsatz naturwissenschaftlicher Arbeitsweisen im Geographieunterricht wahrnehmen. Die Ergebnisse zeigen bei angehenden Geographielehrpersonen eine positive Bewertung der Chancen, zugleich aber beachtliche Barrieren insbesondere im Sinne zu geringer didaktisch-methodischer Qualifikationen. Auch der organisatorisch-formale Rahmen beim Einsatz von naturwissenschaftlichen Arbeitsweisen wird als deutliche Hürde wahrgenommen. Beide Aspekte stellen Ansatzpunkte für die Verbesserung der Einsatzhäufigkeit bzw. Unterstützung von Geographielehrpersonen beim Einsatz von naturwissenschaftlichen Arbeitsweisen dar. Der Kurs ist in zwölf studienrelevante, englischsprachige Einheiten eingeteilt, die ausgehend von theoriebasierten Modellüberblicken zum Themenkomplex "Medienkompetenz" mögliche praktische Arbeits- und Anwendungsfelder digitaler Medien beleuchten und mit kritischen Überlegungen zur Effizienz im Fremdsprachenunterricht abgerundet werden. Die Einheiten erfordern teils autonome, teils kollaborative Arbeit der Studierenden. Zwischen den einzelnen Einheiten garantieren gelegentliche Praxisaufgaben und Kontrollfragen ein kontinuierliches Auseinandersetzen mit der Kursthematik. Zum Erwerb von ECTS-Punkten ist der Kurs mit einer Präsenzklausur (90min) abzuschließen. Einheiten: (1) Lern- und Lehrkultur im Wandel (2) Mediendidaktik im Fremdsprachenunterricht (3) Lernarten mit digitalen Medien (4) Digitale Medien erstellen (5) Mit digitalen Medien präsentieren (6) Task-based learning mit digitalen Medien (7) WebQuests im Fremdsprachenunterricht (8) Intercultural learning mit digitalen Medien (9) Immersion, bilingualer Fremdsprachenunterricht und CLIL mit digitalen Medien (10) Mobile learning mit digitalen Medien (11) Verantwortung im Umgang mit digitalen Medien (12) Innovative Unterrichtspraxis vs. Überforderung Zum einen sollen durch eine Sekundäranalyse der Daten von über 200 evaluierten Schulen Aufschlüsse über charakteristische Schwerpunkte oder Muster bei der Einschätzung von schulbezogenen Merkmalen durch die befragten Lehrkräfte, Eltern und SchülerInnen gewonnen werden. Solche Aufschlüsse können wichtige Erkenntnisse und Impulse für die interne Schulentwicklung an Schulen in ganz Deutschland und darüber hinaus erbringen. Zum anderen werden durch die Sekundäranalyse auch Hinweise für eine mögliche Weiterentwicklung des für die Evaluation verwendeten WWSE-Instrumentariums bzw. des zugehörigen Moderationsverfahrens erwartet. Zahlreiche ökonomisch bedeutsame Fragestellungen und Lebenssituationen sind in komplexe Systeme eingebettet, weswegen der adäquate Umgang mit Komplexität und die Fähigkeit zum systemischen Denken zentrale Elemente der Ökonomischen Bildung darstellen. In diesem Zusammenhang ist die Arbeit mit Modellen als besondere Erkenntnismethode der Wirtschaftswissenschaften hervorzuheben. Mit Modellen lässt sich die Komplexität eines Wirklichkeitsbereichs gezielt einschränken, wodurch relevante Strukturen und Zusammenhänge deutlicher hervortreten können. Deswegen wird auch im Wirtschaftsunterricht intensiv mit Modellen und mit modellbasierten Lehr-Lernmethoden gearbeitet. Darüber hinaus eignen sich manche Modelltypen zur Förderung des systemischen Denkens, was ein wichtiges Ziel des (Wirtschafts-)Unterrichts ist. Zu erwähnen sind hier vor allem Wirkungsdiagramme und System Dynamics. Im Rahmen des Projekts werden sowohl zahlreiche systemdynamsiche Modelle programmiert als auch Lernumgebungen entwickelt und evaluiert, die die entsprechenden Methoden einsetzen. Im Rahmen des Projektes wurden geographische Schüler*innenexkursionen in die Bundeshauptstadt Berlin entwickelt, mit Studierenden und Schüler*innen erprobt und der Einsatz forschend begleitet. Diskontinuierliche Darstellungsformen wie Schaubilder, Tabellen, Karten oder Diagramme gehören neben den Texten zu den wichtigsten Lernmedien in beinahe jedem Fachunterricht. Der Umgang mit solchen Diagrammen und Grafiken ist nicht nur für die schulische und berufliche Laufbahn von großer Bedeutung, sondern auch für den (medialen) Alltag. Die Aufgabe der Schule ist daher, diese Fähigkeit gezielt zu vermitteln. Das Verstehen sowie die weitere Arbeit mit und an Schaubildern setzen hohe sprachliche Kompetenzen voraus. Vor dem Hintergrund zunehmender sprachlicher und soziokultureller Heterogenität im Klassenzimmer sowie der hohen Alltagsrelevanz diskontinuierlicher Darstellungsformen besteht das Forschungsinteresse darin, den Umgang DaZ-Lernender mit nichtlinearen Darstellungsformen zu untersuchen. Auf dieser Basis sollen erste didaktische Implikationen für den Umgang mit Diagrammen formuliert und besonders effektive Schreibstrategien der Lernenden identifiziert werden. Zudem werden in einem zweiten Schritt Lernende mit deutscher Erstsprache berücksichtigt, um einen Vergleich zwischen Lernenden mit Deutsch als Erstsprache und Deutsch als Zweitsprache zu erwirken. Einfache Experimente für Schülerinnen und Schüler an einem außerschulischen Lernort, die selbstständig unter Anleitung einer Lehrkraft durchgeführt werden können. Der außerschulische Lernort ist das Schullandheim Bad Windsheim als feste Institution. Die besuchenden Klassen können das Thema frei wählen. Die empirische Erforschung des evangelischen Religionsunterrichts in Bayern und der Lehrenden ist noch bislang noch unterentwickelt. Durch dieses Projekt soll Aufschlüsse über die Lehrenden gewonnen werden durch eine quantitative Survey-Studie. Dabei wird u.a. die Frage nach dem Verhältnis von persönlicher Religiosität und Lehrerprofessionalität im Zentrum stehen sowie allgemeinere Fragen zum wahrgenommenen Stellenwert des Religionsunterrichts an bayerischen Schulen, zum Verhältnis der unterschiedlichen Lehrenden zueinander (Pfarrer, kirchliche Religionspädagogen und Katecheten, staatliche Religionslehrkräfte) u.a.m. Online-Kurs im Rahmen der vhb zum Thema Medien im Chemieunterricht. Dieser Kurs stellt einen umfassenden Überblick von chemierelevanten Medien zur Verfügung. Aufbauend auf den Forschungserkenntnissen zu Kriterien für GIS-Lehrerfortbildungen aus früheren Studien (vgl. abgeschlossene Projekte GIS-I 1 und GIS-I 2) und vor dem Hintergrund fachdidaktischer Theorien und empirischer Ergebnisse wurden GIS-Lehrerfortbildungen entworfen. Die Wirksamkeit dieses Konzepts wird dokumentarisch evaluiert und in eine Gesamtstrategie zur Implementierung von Geoinformation an deutschen Schulen integriert. Anschließend an das Projekt „Schülervorstellungen zu Wüsten und Desertifikation“, in dem eine explorative Erhebung von Schülervorstellungen (N = 13) mithilfe qualitativer Interviews erfolgte, wurden im Rahmen dieses Projektes häufig anzutreffende Schülervorstellungen zum Themenfeld Lage und Entstehung von Wüsten identifiziert, denn die Kenntnis von prominent vorhandenen Vorstellungen stellt eine wichtige Grundlage für die Entwicklung von Unterrichtskonzeptionen und materialien dar. Zudem wurde die Bedeutung von möglichen Einflussfaktoren (z.B. Interesse, Geschlecht, Reiseerfahrung etc.) für die bei Schüler_innen vorhandenen Vorstellungen untersucht, weshalb entsprechende unabhängige Variablen in den Fragebogen integriert wurden. Daneben umfasste der Fragebogen als Kernstücke einen Abschnitt mit Fragen im offenen Antwortformat sowie einen korrespondierenden Abschnitt mit insgesamt 43 Statements, die auf einer likert-ähnlichen Skala der Bewertung (Übereinstimmung mit eigener Vorstellung) bedürfen. Durch den Vergleich der beiden Abschnitte werden auch Erkenntnisse über die Eignung von itembasierten Verfahren zur Erhebung von Schülervorstellungen erwartet. Nach Prüfung der testtheoretischen Brauchbarkeit wurde der Fragebogen in 25 Klassen an 10 Gymnasien in Nordrhein-Westfalen eingesetzt (N = 615). Die Auswertungen zeigen, dass sich die gleichen Vorstellungen wie in der qualitativen Interviewstudie identifizieren lassen, die Häufigkeiten der einzelnen Vorstellungsmuster jedoch stark unterschiedlich ausfallen. Über einen blended learning-Kurs (virtuelles Seminar, Begleitseminar durch die Dozenten) soll die für die zukünftigen Geographielehrkräfte ganz wesentliche Veranstaltung zur Einführung in die Planung und Analyse von Geographieunterricht sowohl qualitativ verbessert als auch effektiver und praxisorientierter gestaltet werden. Das Social Web ist heute ein Ort der breiten Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit und dem Holocaust und ein erheblicher Faktor gegenwärtiger Erinnerungskulturen zur Geschichte des „Dritten Reiches“. Nach der unterrichtlichen Umsetzung eines internationalen Online-Schülerprojekts wurden Interviews mit den Lehrkräften in den beteiligten drei Ländern (Indien, USA, Deutschland) geführt. Auf dieser Grundlage wird die Perspektive der Lehrkräfte zu derartigen Unterrichtsarrangements mit Hilfe der dokumentarischen Methode rekonstruiert. Die Arbeit mit Raumkonzepten im Geographieunterricht ist seit Jahren Gegenstand fachdidaktischer Diskurse. Zugleich sind die Raumkonzepte in den Nationalen Bildungsstandards sowie einigen Lehrplänen verankert und entsprechende Unterrichtsmaterialien entwickelt worden. Jedoch fehlten bislang empirische Erkenntnisse sowohl zur Einsatzhäufigkeit der Raumkonzepte im Geographieunterricht als auch zur Schüler_innenperspektive auf die Raumkonzepte, die als ein wesentlicher Faktor für das Gelingen von Lernprozessen angesehen werden kann. Ausgehend von den Erkenntnissen zu Chancen und Barrieren der GIS-Nutzung (GIS-I 2) wurden in Gruppendiskussionen (N = 5) mit unterschiedlicher Zusammensetzung (Gruppe 1: Lehramtsstudierende, 2: Referendare, 3: GIS unerfahrene Lehrer, 4: GIS erfahrene Lehrer, 5: GIS-Fortbildner) von jeweils 4-6 Teilnehmern gebildet. Den Probanden wurden die zuvor in der Studie GIS-I 2 gewonnenen Ergebnisse bezüglich der Barrieren zur Erörterung vorgelegt. Im Zuge dieser Diskussion entwickelten die Gruppen aus ihrer jeweiligen Perspektive heraus Ideen, wie die hoch bewerteten Barrieren überwunden werden könnten. Im Sinne eines induktiv-deduktiven Zugangs wurden die Aussagen inhaltsanalytisch ausgewertet. Die Qualität wurde u.a. durch unabhängiges Codieren von zwei Codierern mit Berechnung der Intercoderreliabilitäten (83,3%) gesichert. Auf der Basis der entstandenen Ideencollage sowie unter Einbezug weiterer theoretischer sowie empirischer Erkenntnisse aus der Literatur wurde ein ganzheitliches Konzept zur GI(S)-Implementierung erarbeitet, welches acht Felder umfasst: universitäre Lehrerausbildung, Fortbildungsmaßnahmen, GI(S)-Netzwerke, Rahmenbedingungen an eigener Schule, Geodaten, GI(S)-Software, didaktische Rahmenbedingungen, GI(S)-Unterrichtsbei-spiele. Zu jedem dieser Bereiche wurden konkrete Kriterien für eine erfolgreiche GI(S)-Implementierung benannt und im Rahmen eines Forscher-Praktiker-Dialog in Einklang mit schulischen Anforderungen gebracht. Jeder Akteur in modernen Gesellschaften produziert tagtäglich eine Menge an Daten, die scheinbar unsichtbar ermittelt werden: beim Geldabheben am Automaten, Telefonieren oder der Nutzung von Apps auf dem Smartphone. Sogenannte location based services (LBS) – standortbezogene Dienste – können aus erhobenen (Geo-)Daten mehr als nur individuelle Interessen erfassen, so wie dies bspw. im Internet bei der Bereitstellung individueller Werbeangebote passiert, sondern erlauben sie durch die Kombination von Daten wie online gestellten Fotos, konkreten Standortangaben oder Nachrichten einen Einblick in die raumzeitlichen Handlungsmuster von Personen. Ziel ist es deswegen, solche Fragen nach den Sicht- und Unsichtbarkeiten unseres Handelns auch im Geographieunterricht zu thematisieren. Hierzu bedarf es vor allem eines grundlegenden Wissens um die Weisen der Erhebung personenbezogener Daten, um zu einer Bewertung sowie Entscheidung über die (Nicht-)Nutzung von LBS zu gelangen. Die jährlichen Fortbildungsreihen „Materialien für den Mathematikunterricht (MaMut) sekundar/primar“ richten sich an Lehrkräfte aller Schularten und Schulstufen. Im Anschluss an einen Hauptvortrag, werden einzelne Aspekte zum Thema in Workshops vertieft und dabei ein intensiver fachlicher Austausch mit den Referendaren und Lehrkräften gepflegt. Die Erkenntnisse fließen dann in weitere Projekte des Lehrstuhls ein. Als traditionell medienintensives Fach greift die Geographie auf solche Mittler zurück, die zu einem tieferen Verständnis von Räumen beitragen können. Entsprechend werden auch im Geographieunterricht Medien eingesetzt, die anschaulich sind und der Erkenntnisgewinnung dienen. Neben der Karte als einem wesentlichen geographischen Medium kommen auch Bilder, Filme, Karikaturen, Tabellen, Texte usw. zum Einsatz. Im Zuge eines linguistic turn ist jedoch die besondere Rolle der Sprache als einem raumkonstitutiven Medium – zunächst geographiespezifisch – noch wenig in den Blick geraten. Auch im schulischen Unterricht kann ein Bewusstsein dafür, dass Sprache nicht nur ein neutrales Mittel zur Kommunikation darstellt, für die (Re-)Produktion von Bedeutungen besonders im Sprechen über Räume und andere Lebenssituationen beitragen. Schülerinnen und Schüler sollen lernen, dass Medien stets nur selektive Bilder erzeugen bzw. Aufmerksamkeiten auf bestimmte Aspekte lenken können. ein Projekt zur Entwicklung von Merkmalen zur Beschreibung von Aufgaben, Abbildungen und Erklärungen in Mathematikschulbüchern Basierend auf den empirischen Arbeiten zum latenten Merkmal Rechenschwäche wird in dem Projekt eine antwortabhängige, sequenzielle und probailistische Version der computergestützen Diagnostik arithmetischer Kompetenzen für das zweite Schuljahr "BIRTE 2" entwickelt. Gespräche über Literatur sind ein zentraler Bestandteil des Deutschunterrichts. Kompetenztheoretisch modelliert und empirisch erforscht sind sie bislang allerdings noch nicht in umfassender Weise. Dieser Sachverhalt erklärt sich aus der Komplexität des Untersuchungsgegenstandes. Involviert sind eine Vielzahl an Teilkompetenzen: die Kompetenz zum Lesen, zum Sprechen, zum Argumentieren, zum Zuhören, zum Verstehen etc. Zudem spielen bei gelingender ästhetischer Kommunikation im Unterschied zu Leistungsaufgaben emotionale und motivationale Faktoren neben den rationalen Aspekten eine wichtige Rolle. Überdies unterscheidet sich ästhetische Kommunikation von vielen anderen Unterrichtsgesprächen dadurch, dass hier kein vorgegebener Unterrichtsgegenstand Thema eines mit eindeutigen Zielen ausgestatteten geschlossenen Gespräches wird, sondern dass der Gegenstand im Laufe des Gesprächs partiell erst entsteht. Dies liegt an der den meisten künstlerischen Erzeugnissen inhärenten Mehrdeutigkeit, aber auch an der Tatsache, dass die Erfahrungen der Schüler(innen) selbst ein gleichberechtigter Gegenstand der Kommunikation sind. All diese Bestimmungen fußen aufgrund fehlender empirischer Forschungen im Bereich ästhetischer Kommunikation bislang allerdings allein auf theoretischer Schlüssigkeit und Erfahrungsurteilen aus der Praxis mit begrenzter Reichweite. Damit tritt ein grundlegender Forschungsbedarf im Bereich ästhetischer Bildung ins Blickfeld, zu dessen Beseitigung das geplante interdisziplinäre Forschungsprojekt ‚Ästhetische Kommunikation im Literaturunterricht’ (ÄSKIL) einen Beitrag leisten soll. Beteiligt sind neben der Deutschdidaktik (Literatur- und Filmdidaktik) die Musikpädagogik und die Kunstpädagogik. Unser Ziel ist die theoretische Modellierung und empirische Untersuchung eines Konstrukts gelingender ästhetischer Kommunikation im Fach Deutsch in fachübergreifender, d.h. Musik, Film und Kunst einbeziehender Perspektive. Dabei sollen nicht nur kognitive, sondern auch emotionale Aspekte erfasst werden. Im Rahmen des Projekts sammelten die Schüler/innen aus acht Klassen zweier Nürnberger Gymnasien, einer Fachoberschule sowie einer Realschule unter wissenschaftlicher Anleitung in ihrem persönlichen Umfeld, aber auch in ausgewählten Einrichtungen und Vereinen gezielt historische Dokumente, Bilder, Filme und Objekte der Nürnberger Migrationsgeschichte. Sie dokumentierten deren Provenienz und Kontext, erschlossen das Sammlungsgut wissenschaftlich und erstellten mit den gefundenen Text-, Bild- und Sachquellen zwei Ausstellungen zur Migrationsgeschichte der Stadt Nürnberg nach 1945, die im Museums Industriekultur präsentiert wurden. . Die Schüler/innen erarbeiteten sich im Rahmen des Projekts ein differenziertes Bild der Zuwanderung nach Nürnberg sowie vom Wandel der Stadt durch Migration.Sie erhielten Einblicke in die grundlegende Arbeit von Archiven und Museen. Dabei lernten sie unterschiedliche Möglichkeiten der Recherche, Dokumentation und Klassifikation von Sammlungsgut und der Ausstellungskonzeption kennen und bauten mit fachlicher Unterstützung mit in der Schule und im privaten Umfeld gesammelten Objekten der Nürnberger Migrationsgeschichte eine eigene, wissenschaftliche Sammlung von Text-, Bild- und Sachquellen auf, die im Rahmen von zwei Ausstellungen präsentiert wurden. Mit Raumbezogener Handlungskompetenz als übergeordnetem Ziel von Geographieunterricht ist die Fähigkeit gemeint, dass Schülerinnen und Schüler in der Lage sein sollen, ihr Lebensumfeld auf unterschiedlichen Maßstabsebenen zu verstehen sowie sich aktiv im Sinne eigenständiger Partizipation an dessen Gestaltung und Entwicklung zu beteiligen. Aus Gruppendiskussionen, die im Anschluss an eine Unterrichtsreihe mit Schülerinnen und Schülern einer 12. Jahrgangsstufe geführt wurden, konnten mittels dokumentarischer Methode unterschiedliche Schüler-Typen formuliert werden, die einen differenzierten Blick auf die Raumvorstellungen von Lernenden geben. Basierend auf den Erkenntnissen einer geringen Einsatzhäufigkeit von GI(S) im Geographieunterricht (Projekt GIS-I 1) wurden im Rahmen dieses Mixed Methods-Forschungsansatz die von Geographielehrer_innen (N = 410) wahrgenommenen Chancen und Barrieren des GI(S)-Einsatzes mithilfe eines itembasierten standardisierten Fragebogens erhoben und mit Verfahren der deskriptiven Statistik, Varianz- und Regressionsanalysen sowie Clusteranalysen ausgewertet. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Geographielehrer_innen zahlreiche Chancen mit dem GI(S)-Einsatz verbinden und diesem somit positiv gegenüber stehen. Demgegenüber stellten sich als zentrale Barrieren für den GI(S)-Einsatz die unzureichende didaktisch-methodische Qualifizierung der Geographielehrer_innen sowie die technische Komplexität der GI(S)-Anwendungen heraus, während z.B. die technische Ausstattung der Schulen weniger als Hürde wahrgenommen wurd. Als zentrale Prädiktoren für die Barrierenwahrnehmung zeigten sich regressionsanalytisch die private DesktopGIS-Nutzung und der Umfang der Teilnahme an GI(S)-Fortbildungsveranstaltungen. Im Rahmen einer Clusteranalyse ließen sich drei Lehrer_innentypen (GIS-Optimist, GIS-Skeptiker, GIS-Barrierist) identifizieren, die die Grundlage für Implementierungsmaßnahmen darstellen können. Eine gewisse Popularität haben sogenannte Hacking- oder Guerilla-Aktionen in den öffentlichen Räumen der Städte erlangt, die vordergründig eine Aufmerksamkeitslenkung auf unbeachtete oder nur wenig sorgfältig behandelte Räume bezwecken. Ziel ist keine dauerhafte (Zer-)Störung oder Intervention; vielmehr soll es gelingen, andere Menschen für momentane Lichtblicke oder zum aktiven Eingreifen, z.B. in Form eigener Bepflanzungen an Gehwegen, zu animieren. Der Wert solcher Aktionen ist der Anlass des Ergründens geeigneter Konzepte, um auch Schülerinnen und Schüler für ihre Umwelt zu sensibilisieren und ihnen die eigene Macht in Form kleiner legaler Eingriffe aufzuzeigen. Sie sollen lernen, sich auch mit anderen Menschen und ihren (Raum-)Vorstellungen auseinanderzusetzen und eventuelle Meinungsverschiedenheiten „in einem Schonraum“ auszutragen. Die nationalen Bildungsstandards im Fach Geographie für den Mittleren Schulabschluss weisen das Systemkonzept als zentrales Basiskonzept des Faches aus. Die Vermittlung einer geographischen Systemkompetenz stellt eine besondere Herausforderung dar, da im Sinne des Brückenfachcharakters natur- und humangeographische (Sub-)Systeme in ihrer Wechselwirkung betrachtet werden. Die Herangehensweise, übergeordnete Prinzipien von Systemen bei einer kognitiven Analyse und mentalen Repräsentation erdräumlicher Sachverhalte mit zu berücksichtigen, erscheint als die einzig angemessene, will Geographieunterricht zu einem kompetenten, zukunftsorientierten Raumverhalten qualifizieren. Die Zielsetzung des geplanten Projekts besteht in der empirischen Fundierung eines normativ-bildungstheoretischen Struktur- und Stufenmodells zur Systemkompetenz im Geographieunterricht für den Mittleren Schulabschluss. Dieses Modell soll in Verbindung mit zu konzipierenden Testaufgaben eine kriterienorientierte Auswertung im Rahmen der schulischen Diagnostik erlauben, auch in individualdiagnostischen Anwendungskontexten (z.B. Förderfragestellungen). Seit 2010 arbeiten wir mit Gruppen von Kindern des Champini Kindergartens in den Räumen der Hochschule in Sankt Paul. In einem Verhältnis von 1:1 betreuen und begleiten Studierende des Lehrstuhls unter der Leitung von Dr. Sabine Richter die Kinder und beobachten sie in ihrer bildnerischen Arbeit. In jedem Winter- und Sommersemester seit 2010 arbeiten die Kinder einmal wöchentlich jeweils für eine Stunde im Zeichensaal des Lehrstuhls für Kunstpädagogik. Die Kinder gestalten und komponieren vorwiegend mit Alltagsmaterialien und elementaren Materialien. Die malerischen und plastischen Lösungen werden beschrieben, analysiert, archiviert und im Kontext des gestalterischen Entwicklung des Kindes reflektiert. Im Fokus der Beobachtung steht dabei die Rolle des manuellen Tuns als Motor für kreatives Denken und konstruktives Gestalten. Hierbei wird untersucht, wie sich individuell im körperlich erlebten Prozess intuitiv und spielerisch kognitive Fähigkeiten und strutkurierendes Denken formulieren. In einer Fremdsprache sprechen bzw. schreiben zu lernen, wird als Herausforderung empfunden. Unter Verwendung qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden wird auf Grundlage der curricularen Rahmenbedingungen für den Deutsch als Fremdsprache-Unterricht in Schottland gezeigt, wie kommunikative Kompetenz sowie prozessorientiertes bzw. kreatives Schreiben Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler bei der Verbesserung der Schreib- und Sprechfähigkeit im Fachbereich Deutsch als Fremdsprache unterstützen. Aus den Ergebnissen wird ein Katalog von Empfehlungen für die Weiterentwicklung des schulischen Deutsch als Fremdsprache-Unterrichts in Schottland abgeleitet. Exkursionen sind bei Schüler_innen eine der beliebtesten Arbeitsweisen des Geographieunterrichts. Für Lehrer_innen sind die Anwendung von geographischen Arbeitsweisen und das selbsttätige Arbeiten der Schüler_innen bedeutende Gründe, Exkursionen durchzuführen. Bisher ist jedoch nur wenig über das Interesse von Schüler_inen an Arbeitsweisen, die auf geographischen Exkursionen Anwendung finden können, bekannt. Dabei führt die Berücksichtigung des Schülerinteresses im Unterricht zu größerem Lernerfolg und beeinflusst die Unterrichtsqualität positiv. Daher wurden in diesem Forschungsprojekt auf übergeordneter Ebene die Interessen von Schüler_innen an geographischen Arbeitsweisen auf Exkursionen erhoben. Zudem wurde mit konkretem Bezug für das sehr häufig frequentierte Exkursionsziel Berlin erforscht, welche Berliner Orte, Stadtteile sowie berlinbezogenen Themen im Interesse der Schüler_innen hoch angesiedelt sind und welche eher nicht. Den theoretischen Rahmen bildete die Pädagogische Interessentheorie, als Messinstrument diente ein standardisierter, itembasierter Fragebogen, der nach einem 2-Phasen-Pretesting an 15 Gymnasien (9. und 12. Jahrgangsstufe) und Hauptschulen (9. Jahrgangsstufe) in Nordrhein-Westfalen zum Einsatz kam (N = 610). Die Auswertung erfolgte mittels Verfahren der deskriptiven Statistik sowie varianzanalytischen Verfahren. Die Ergebnisse zeigen bezogen auf die Berliner Orte, dass Wahrzeichen der Stadt bzw. Landmarken oft sehr weit oben im Schüler_inneninteresse rangieren, wie z. B. das Brandenburger Tor. Bezüglich der Stadtteile ist das Interesse am Stadtteil Mitte mit seiner heterogenen Struktur, seiner Repräsentativität und politischen Steuerungs- und Freizeitfunktion etc. am stärksten ausgeprägt, mit etwas Abstand gefolgt vom Kreativ- und Migrationsquartier Kreuzberg. Hinsichtlich berlinbezogenen Themen lässt sich feststellen, dass das größte Interesse an Themen besteht, die die Geschichte Berlins betreffen, sowie an Themen, die sich auf den Lebensalltag, insbesondere den der Jugendlichen, beziehen. In Bezug auf Arbeitsweisen, die auf geographischen Exkursionen Anwendung finden können, lässt sich konstatieren, dass Schüler_innen das größte Interesse an Arbeitsweisen aufweisen, die mit Orientierung mit Hilfsmitteln im Realraum in Verbindung stehen. Angesichts des hohen Stellenwertes von Schülervorstellungen für Lernprozesse kommt der Kenntnis von typischen, bei Schüler_innen zu erwartenden Vorstellungen eine große Bedeutung zu. Zugleich liegen bislang nur zu wenigen geographischen Themenbereichen diesbezügliche Erkenntnisse vor. Daher werden im Sinne von Grundlagenstudien Schülervorstellungen zu unterschiedlichen Themen und Arbeitsweisen des Geographieunterrichts erforscht, um damit die entsprechende Unterrichtsplanung auf eine empirisch fundierte Basis stellen zu können. In diesem Kontext leisten intensiv betreute studentische Abschlussarbeiten einen wichtigen Beitrag. Online-gestützten Unterrichtsarrangements wird in der Literatur zum Globalen Lernen und zum Geographieunterricht großes Potential zugeschrieben. Nach einer ausführlichen Aufarbeitung von Theorie und Empirie wurde ein daraus abgeleitetes und umgesetztes internationales Unterrichtsprojekt zum Anlass genommen, aus Gruppendiskussionen mit den beteiligten Schülern aus Indien, den USA und Deutschland deren Perspektive auf derartige Arrangements zu rekonstruieren. Im Rahmen der Auswertung mit der dokumentarischen Methode konnten verschiedene sinngenetische Typen rekonstruiert und didaktisch-methodische Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Eva Eyquem, die Anfang der 1930er-Jahre die Schule von Johannes Itten (1888 – 1967) in Berlin besuchte, entwickelte in der Folge ein innovatives kunstpädagogisches Konzept, das sie während ihrer langjährigen Tätigkeit an der Sorbonne Paris und an verschiedenen Kulturinstitutionen Nürnbergs fortsetzte. Aufbauend auf der Lehre von Itten verfolgte Eyquem dabei einen Ansatz, der den kreativen Akt im Dialog mit avantgardistischen künstlerischen Positionen ins Zentrum stellt. Mit dem Eyquem-Archiv verfügt der Lehrstuhl über bedeutende Dokumente einer über Jahrzehnte entwickelten Kunstpädagogik, die ihre Wurzeln gleichermaßen in der Bauhau-Pädagogik wie in der Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Kunst hat. Das Archivmaterial ist Dokument einer ästhetischen und pädagogischen Position, die eine Lücke in der zeitgenössischen Kunstpädagogik schließt. In seiner Komplexität bildet es den Grundstock für die kunstpädagogische Forschung am Lehrstuhl. Hier wird das Archiv bereits als Grundlage und Gegenstand der Forschungsarbeit genutzt. 2009 begann Sabine Richter mit der Neustrukturierung und Erweiterung des Archivmaterials durch Dokumente aus Eyquems Nachlass, die sie im Rahmen ihrer Dissertation dokumentierte und kontextualisierte. Der Entwicklung literarästhetischer Textverstehenskompetenz wird im Rahmen von Bildungsstandards und Lehrplänen für das Fach Deutsch eine zentrale Bedeutung beigemessen. Bislang liegt jedoch keine klare Bestimmung des Konstrukts vor. Ziel des Projekts ist es, vor allem auf der Grundlage ästhetischer Semiotik ein Modell literarästhetischer Textverstehenskompetenz zu entwickeln und zu prüfen. Dabei werden drei Dimensionen literarästhetischer Textverstehenkompetenz unterschieden: semantisches literarästhetisches Urteilen, idiolektales literarästhetisches Urteilen und kontextuelles literarästhetisches Urteilen. Diese Dimensionen sind in der ersten Projektphase unter Berücksichtigung von Annahmen über Anforderungsniveaus mit Aufgaben operationalisiert und erprobt worden. Anschließend wurden die Hypothesen über Dimensionalität und Anforderungsmerkmale unter Heranziehung von Einschätzungen schwierigkeitsgenerierender Merkmale geprüft. Daraufhin ist das Konstrukt an einer Reihe von Außenkriterien validiert worden. Die durchgeführten und geplanten Studien sollen Aufschluss darüber geben, inwieweit sich literarästhetische Urteilskompetenz empirisch bestimmen und von allgemeiner Lesekompetenz abgrenzen lässt. Die Ergebnisse werden eine theoretische und empirische Fundierung sowohl für die Lehr-Lernforschung und also auch für die Evaluation der erreichten schulischen Ziele in diesem Bereich bilden und auf diese Weise einen Beitrag zur Verbesserung des Deutschunterrichts leisten. Befunde der ersten Projektphase: Die empirische Modellierung der drei postulierten Dimensionen weist auf eine hinlängliche interne Validität des Konstrukts hin. Die Analysen zeigen, dass sich literarästhetische Urteilskompetenz als dreidimensionales Konstrukt bestimmen lässt. Noch angemessener lassen sich die Daten jedoch über ein vereinfachtes zweidimensionales Modell abbilden, welches nur zwischen semantischer und idiolektaler LUK differenziert. In Bezug auf die kriteriale Validität weisen die Ergebnisse darauf hin, dass sich LUK von allgemeiner Lesekompetenz abgrenzen lässt und substanzielle Zusammenhänge zu Schulleistungen aufweist. Die bisherigen Ergebnisse deuten darauf hin, dass es gelungen ist, eine theoretische und empirische Fundierung sowohl für die Lehr-Lernforschung als auch für die Evaluation der erreichten schulischen Ziele im Bereich der literarästhetischen Urteilskompetenz zu liefern. In der zweiten Projektphase werden die Validitätsbefunde werden in geplanten Teilprojekten genauer geprüft und spezifiziert. Eine weitere Teilstudie wird sich mit der Entwicklung des Konstrukts befassen. Einfache Experimente für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 mit Förderbedarf, die selbstständig unter Anleitung eines/r Lehramtsstudierenden durchgeführt werden können. Dieses Projekt dient der naturwissenschaftlichen Grundbildung für Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Inklusionsgedankens. Die zunehmende Anzahl an unterrichtspraktischen Publikationen zum GI(S)-Einsatz kann zwar als indirekter Hinweis für die wachsende Bedeutung von GIS im Geographieunterricht gewertet werden, jedoch lagen bislang keine empirischen Befunden zur tatsächlichen GI(S)-Nutzung vor. Daher wurde im Sinne einer Grundlagenstudie die Einsatzhäufigkeit von GI(S) im Geographieunterricht erhoben. Dazu wurden Geographielehrer_innen (N = 410) in Deutschland mithilfe eines standardisierten Fragebogens zur Häufigkeit des Einsatzes von Virtuellen Globen, WebGIS-Angeboten und DesktopGIS-Anwendungen befragt sowie potenzielle Einflussfaktoren erhoben. Im Rahmen der deskriptiven Auswertung zeigt sich im Einklang mit internationalen Studien eine geringe Einsatzhäufigkeit, insbesondere in Bezug auf DesktopGIS-Anwendungen. Varianzanalytische Verfahren verdeutlichen u. a., dass die Einsatzhäufigkeit bei denjenigen Geographielehrer_innen signifikant höher ist, die Fortbildungsmaßnahmen zu GI(S) absolviert haben. Als stärkster Einflussfaktor erweist sich im Rahmen einer multiplen Klassifikationsanalyse die private DesktopGIS-Nutzung der Lehrer_innen. Insgesamt geben die Ergebnisse im Hinblick auf die potenziellen Einflussfaktoren der GI(S) auf Seiten der Lehrer_innen erste Ansatzpunkte, um die Implementierung in Deutschland weiter voran zu treiben. Seit 2009 besteht das Kooperationsprojekt WI.L.D. (Wir lernen Deutsch) zwischen dem Lehrstuhl für Didaktik des Deutschen als Zweitsprache und der Stadt Erlangen. Dieses bietet gezielte Sprachförderung abgestimmt auf den Fachunterricht der SchülerInnen an Erlanger Grund- und Mittelschulen an. Das Hauptziel des Programms ist die Förderung der deutschen Sprachkompetenz und der Chancengerechtigkeit, unabhängig von sozialer, kultureller und sprachlicher Herkunft. Dabei sollen SchülerInnen, die grundsätzlich oder vorübergehend Unterstützung benötigen, eine sprachliche Förderung erhalten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Lernen an außerschulischen Lernorten, damit die SchülerInnen ihre neue Wohnumgebung Erlangen besser kennenlernen und das sprachliche Lernen stets auch an fachliche Inhalte gekoppelt ist. Außerdem bietet das Projekt Studierenden die Möglichkeit über ein ganzes Schuljahr eine Gruppe von bis zu 8 SchülerInnen zu begleiten und den Schulalltag im Rahmen dieses Praktikums mitzuerleben. Sie gestalten dabei den Unterricht eigenverantwortlich. Mit Hilfe von regelmäßigen Unterrichtsbesuchen durch die Projektkoordinatorin erhalten die Studierenden Rückmeldung und können sich auch während dem ganzen Schuljahr mit Fragen an diese wenden. In diesem Rahmen können die Studierenden reichlich Praxiserfahrungen sammeln und über ihren eigenen Unterricht reflektieren. Wissenschaftlich wird das Projekt durch den Lehrstuhl Didaktik des Deutschen als Zweitsprache begleitet. Bei der Konstruktion von Wissen spielen Alltagsvorstellungen eine entscheidende Rolle. Bislang lagen jedoch kaum empirische Erkenntnisse zu den Alltagsvorstellungen von Schülerinnen und Schülern zu Wüsten und zur Desertifikation, einem der größten Umwelt- und Entwicklungsprobleme des 21. Jahrhunderts, vor. Vor diesem Hintergrund wurden in einer empirischen Grundlagenstudie vorunterrichtliche Vorstellungen von 13 Schülern der 7. Klasse zu unterschiedlichen Themenbereichen von Wüste sowie zu Ursachen, Folgen und Gegenmaßnahmen zur Desertifikation erhoben. Methodisch kamen dabei leitfadengestützte Interviews zum Einsatz, die Auswertung erfolgte mithilfe qualitativer, inhaltsanalytischer Verfahren. Die Ergebnisse zeigen auf Ebene der einzelnen Schüler detaillierte Vorstellungen, die hinsichtlich ihrer Nähe zu fachlichen Erklärungen differieren und je nach Themenbereich unterschiedlich komplex sind. Die durch vergleichende Verfahren herausgearbeiteten verallgemeinerten Vorstellungskategorien verdeutlichen, dass Wüste als trockene, heiße und leere Sandwüste angesehen wird. Dieses Wüstenbild wird von den Schülern als Ausgangspunkt für Erklärungen in nahezu allen thematischen Bereichen von Wüste herangezogen. Die zentrale didaktisch-methodische Herausforderung für den Geographieunterricht stellt daher die Dekonstruktion dieses stereotypen Wüstenbildes dar. Empirische Studien zeigen, dass die didaktisch-methodischen Potenziale des Lernens mit GI(S) im Geographieunterricht nur in relativ geringem Umfang genutzt werden. Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen des Projektes GI(S)-gestützte Unterrichtseinheiten für den Geographieunterricht entwickelt, erprobt und Geographielehrer_innen zugänglich gemacht. Daneben erfolgte im Bereich der universitären Lehrerbildung die Konzeption geographiedidaktischer Seminare zum GI(S)-Einsatz. In diesen können zukünftige Geographielehrer_innen neben der theoretischen Auseinandersetzung mit didaktischen und methodischen Aspekten des GI(S)-Einsatzes ihr Wissen zusätzlich in konkreten Handlungssituationen erproben, indem sie selbst entwickelte GI(S)-gestützte Unterrichtseinheiten im Geographieunterricht durchführen. Auf diese Weise erfolgt nicht nur eine Qualifizierung zukünftiger Geographielehrerinnen und -lehrer, sondern auch ein Innovationstransfer in den derzeit stattfindenden Geographieunterricht. Zwar kommt aus theoretischer und normativer Perspektive dem naturwissenschaftlichen Arbeiten im Geographieunterricht ein wichtiger Stellenwert zu, jedoch scheint in der Unterrichtsrealität der Einsatz von entsprechenden Arbeitsweisen nur selten vorzukommen. Daher sollen Unterstützungsangebote für Geographielehrer*innen entwickelt werden, die den Einsatz von naturwissenschaftlichen Arbeitsweisen erleichtern. Die konzipierten Unterrichtsbeispiele unter Verwendung von naturwissenschaftlichen Arbeitsweisen reichen von Vorschlägen für einzelne Stunden über Unterrichtssequenzen bis hin zu geographischen Experimentierkisten. Welchen Erklärungswert haben intrinsischer Wert, wahrgenommene musikalische Affinität der Eltern und musikalisches Selbstkonzept für die musikalischen Aktivitäten von Schülerinnen und Schülern? Welche Wechselwirkungen existieren zwischen diesen Variablen im Längsschnitt? Und welche Rolle spielt der schulische Kontext? Diese Fragen werden im Rahmen einer Large-Scale-Längsschnitt-Untersuchung an Gymnasiastinnen und Gymnasiasten der Sekundarstufe I und II untersucht. Der Entwicklung literarästhetischer Urteilskompetenz (LUK) wird in Bildungsstandards und Lehrplänen für das Fach Deutsch eine zentrale Bedeutung beigemessen. Bislang liegt jedoch keine klare Bestimmung des Konstrukts vor. Das im ersten Förderzeitraum des SPP durchgeführte Projekt zielte darauf ab, auf der Grundlage semiotischer Ästhetik ein Kompetenzmodell zu entwickeln und empirisch zu prüfen, das 3 Dimensionen umfasst: semantisches, idiolektales und kontextuelles literarästhetisches Urteilen. Erste Ergebnisse weisen darauf hin, dass sich die Dimensionen empirisch unterscheiden lassen und LUK von allgemeiner Lesekompetenz abgegrenzt werden kann. Es sind jedoch weitere Analysen notwendig, um die Validität des Konstrukts genauer zu prüfen. In Studie II-1 sollen zusätzliche Belege für die kriteriale Validität von LUK erbracht werden. In Studie II-2 wird mit einer Reihe von differenziellen Validitätsanalysen untersucht, wie LUK bei schwachen Schülern bzw. Hauptschülern angemessen(er) erfasst werden kann. Die Erweiterung des LUKModells um Aspekte literarästhetischen Erlebens ist Gegenstand von Studie II-3. Studie II-4 geht letztendlich der Frage nach, wie sich LUK über ein Schuljahr entwickelt und inwieweit Veränderungen durch schulbezogene und außerschulische Beschäftigung mit Literatur beeinflusst werden. In der Dissertation wird untersucht, inwíeweit sich der Computer als Schreibwerkzeug hemmend oder förderlich bei funktionalen und kreativen Schreibverfahren auswirkt und ob sich das Geschlecht bzw,. der Migrationshintergrund auf die Schreibförderung auswirken. Zur Beantwortung dieser Fragen werden Fragebogen, Textanalysen, Einzelfallanalysen, Interviews und teilnehmende Beobachtung eingesetzt. Ergebnisse: Der Computer wirkt sich förderlich aus, besonders bei funktionalen Schreibverfahren. Dies betrifft beide Geschlechter gleichermaßen, der Migrationshintergrund hat nur wenig Einfluss auf die Schreibförderung mit dem Computer. Im Rahmen des Projektes wurde theoriegeleitet ein Kompetenzmodell zum Einsatz von GI(S) im Geographieunterricht entwickelt, welches Kompetenzdimensionen und -stufen umfasst. Darauf aufbauend wurden Empfehlungen für eine kumulativ und kompetenzorientiert ausgerichtete Implementierung von GI(S) in den Geographieunterricht entwickelt, indem das Kompetenzmodell in einen Entwurf eines schulinternen Curriculums zum GI(S)-Einsatz transformiert wurde. Ziel: die Benachteiligung von Schülern mit Migrationshintergrund durch die Förderung ihrer Einfache Experimente für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6, die selbstständig unter Anleitung eines/r Lehramtsstudierenden durchgeführt werden können. Dieses Projekt dient der naturwissenschaftlichen Grundbildung. Lebenslanges Lernen im Chemieunterricht. Fortbildungsangebote für Lehrenden des Faches Chemie mit experimentellem Schwerpunkt zur Umsetzung neuer Erkenntnisse der Chemie. Das Sommercamp ist ein Kooperationsprojekt des Lehrstuhls für Didaktik des Deutschen als Zweitsprache und der Bürgerstiftung Nürnberg sowie mit dem Jugendamt Nürnberg. Im Jahr 2019 fand das Sommercamp bereits zum 16. Mal statt und ist seit Jahren fester Bestandteil des Ferienprogramms der Stadt Nürnberg. Dieses erfolgreiche Projekt wird auch im Jahr 2021 fortgesetzt werden. Das Sommercamp verfolgt das Ziel, einen Beitrag zur Sprachförderung von Nürnberger Schülerinnen und Schülern in der Zweitsprache Deutsch sowie deren Integration in ihre (neue) Heimatstadt zu leisten. Im Jahr 2019 besuchten 55 Kinder aus Nürnberg das Sommercamp. Ein besonderer Fokus lag dabei auf den Kindern aus Flüchtlingsunterkünften. Diese bildeten fast 45 % der Teilnehmer. Der Lehrstuhl für Didaktik des Deutschen als Zweitsprache übernimmt die Vorbereitung und Ausbildung der studentischen Lehrkräfte. Im Sommercamp haben die Studierenden die Möglichkeit, das im Studium erworbene didaktische und fachliche Wissen in Kombination mit altersgerechten Spiel- und Lernmethoden zu erproben - ausgerichtet an einem jährlich wechselnden Rahmenthema, z.B. Nürnberg – Meine Stadt und ihre Geschichten, Musik liegt in der Luft oder Wie forschen Forscher? In den zwei Wochen des Sommercamps sammeln nicht nur die Studierenden Praxiserfahrung, auch die Kinder verbessern spielerisch ihr Deutsch, lachen und spielen gemeinsam und schließen neue Freundschaften. Durch dieses Projekt sind weitere Kooperationen mit dem Lehrstuhl für Biologiedidaktik (Frau Katja Feigenspann) und Geschichtsdidaktik (Frau Gesa Büchert) entstanden, die sowohl die Kooperationen zwischen den angehenden Fach- und Sprachlehrkräften stärken als auch die Sprache im Fachunterricht betonen sowie einen wertvollen Umgang mit den außerschulischen Lernorten ermöglichen. Der Lehrstuhl für Didaktik des Deutschen als Zweitsprache trägt darüber hinaus die Verantwortung für die wissenschaftliche Begleitung des Sommercamps. Die im Studioklassenzimmer aufgenommenen Lehr- und Unterrichtssituationen bieten vielfache Möglichkeiten für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung.RE:Math: Explizite Verzahnung von Schul- und Hochschulmathematik in der Studieneingangsphase
(FAU Funds)
Term: 1. Oktober 2025 - 30. September 2026
Acronym: RE:MathCO2ral – Eine Web-Anwendung zur chemischen Modellierung mariner Carbonatsysteme
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Juni 2025 - 31. März 2030
Funding source: andere FörderorganisationKunst im Dialog mit den Menschenrechten
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 23. April 2025 - 18. Januar 2026Raumbezogene Schüler*innenperspektiven auf den Klimawandel – Empirische Grundlagen für eine evidenzbasierte Climate Change Education
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. April 2025 - 31. März 2028KIfB: Künstliche Intelligenz in der finanziellen Bildung und Überschuldungsprävention
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. April 2025 - 31. März 2028
Acronym: KIfB
Funding source: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)Unterstützung der Fachkräfteeinwanderung nach Deutschland im Pflegebereich
(FAU-externes Projekt)
Term: since 1. Dezember 2024TURTLE: TURTLE - virTUal RealiTy Lernlandschaft
(FAU Funds)
Term: 1. Dezember 2024 - 31. Dezember 2025
Acronym: TURTLE
Funding source: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-NürnbergSprachförderung in der beruflichen Bildung – Lernsituationen aus PuG sprachbewusst aufbereiten
(FAU Funds)
Term: 23. Oktober 2024 - 22. Januar 2025
The materials developed in the seminar will be integrated into the work of the working group AK-PuG ‘Digital and language-sensitive learning environments’ (SchB) under the direction of the Office for Vocational Schools of the City of Nuremberg and can therefore be directly adopted by teachers at vocational schools in their lessons in the future. The seminar therefore also makes an important contribution to regional school development.Alphabetisierung für Jugendliche und junge Erwachsene
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. September 2024 - 31. August 2025
Funding source: Virtuelle Hochschule BayernRePoKla: Das redaktionelle politische Klassenzimmer (RePoKla).
Digitale News Literacy zwischen journalistischen Standards und Online-Nachrichtennutzung
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: since 1. November 2023
Acronym: RePoKlaInternational vergleichende Perspektiven zu digitalen Fachkulturen zur Kinder- und Menschenrechtsbildung in Europa
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: since 1. November 2023Lernen aus Akten - Der Prozess der Wiedergutmachung anhand der Akten des Verbandes Deutscher Sinti und Roma - LV Bayern e.V.
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Oktober 2023 - 30. November 2025
Funding source: Stiftungen
URL: https://lernen-aus-akten.de/LuPe2: Zeitgemäße Lern- und Prüfungskultur entwickeln und erforschen
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. September 2023 - 14. September 2025
Acronym: LuPe2
Funding source: Robert Bosch Stiftung GmbHDiäS: Digital-ästhetische Souveränität von Lehrkräften als Basis kultureller, künstlerischer, musikalischer, poetischer und sportlicher Bildung in der digitalen Welt, Teilprojekt musik.digital
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. August 2023 - 31. Dezember 2025
Acronym: DiäS
Funding source: Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ)DiäS: Digital-ästhetische Souveränität von Lehrkräften als Basis kultureller, künstlerischer, musikalischer, poetischer und sportlicher Bildung in der digitalen Welt, Teilprojekt Universität Erlangen-Nürnberg
(Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Teilprojekt)
Project leader:
Term: 1. Juli 2023 - 31. Dezember 2025
Acronym: DiäS
Funding source: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)DiSo-SGW: Digitale Souveränität als Ziel wegweisender Lehrer:innenbildung für Sprachen, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften in der digitalen Welt
(Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Gesamtprojekt)
Term: 1. Juni 2023 - 31. Dezember 2025
Acronym: DiSo-SGW
Funding source: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
URL: https://digitale-souveränität.onlineDiSo-SGW: Digitale Souveränität als Ziel wegweisender Lehrer:innenbildung für Sprachen, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften in der digitalen Welt
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Juni 2023 - 31. Dezember 2025
Acronym: DiSo-SGW
Funding source: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)DiSo-DaZ: Digitale Souveränität als Ziel wegweisender Lehrer:innenbildung - Deutsch als Zweitsprache
(Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Teilprojekt)
Project leader:
Term: 1. Juni 2023 - 31. Dezember 2025
Acronym: DiSo-DaZ
Funding source: Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ)
URL: https://www.didaz.phil.fau.de/forschung/aktuelle-projekte/digitalisierung-und-daz/#diso-dazNEWS LITERACY – eine fachspezifische Aufgabe im Lernfeld Politik und Gesellschaft.
Lehrkräftefortbildung zur Entwicklung performativen Nachrichtenbewusstseins
(Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Teilprojekt)
Project leader:
Term: 1. Juni 2023 - 31. Dezember 2025
Funding source: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
URL: https://lernen.digital/verbuende/diso-sgw/DiäS: Digital-ästhetische Souveränität von Lehrkräften als Basis kultureller, künstlerischer, musikalischer, poetischer und sportlicher Bildung in der digitalen Welt
(Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Gesamtprojekt)
Term: 1. Juni 2023 - 31. Dezember 2025
Acronym: DiäS
Funding source: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
URL: https://digitale-souveränität.onlineMuLog: Hecor-Core-Courses: MuLog - Musik und logisches Denken
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. April 2023 - 31. Dezember 2025
Acronym: MuLog
Funding source: andere FörderorganisationGRK 2839 Project 7: Artificial language learning as a window to the early entrenchment of constructions
(Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Teilprojekt)
Project leader: , ,
Term: 1. Oktober 2022 - 30. September 2027
Acronym: GRK 2839 Project 7
Funding source: DFG / Graduiertenkolleg (GRK)GRK 2839 Project 6: Representation and acquisition of idiomatic constructions in L1 and L2 learners
(Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Teilprojekt)
Project leader: ,
Term: 1. Oktober 2022 - 30. September 2027
Acronym: GRK 2839 Project 6
Funding source: DFG / Graduiertenkolleg (GRK)
In the first phase of the project, a contrastive corpus analysis (e.g. Granger 2002) will be used to identify semantically similar idiomatic constructions and their frequencies in the three languages: English, German and Persian. By using phrase classification tasks (e.g. Swinney and Cutler 1979) and priming experiments (including sentence generation and completion tasks), similar to the ones, for example, described by Sprenger et al. (2006) and Yeganehjoo and Thai (2012), the receptive and productive knowledge of comparable idiomatic expressions in L1 and L2 learners of English, German and Persian will be tested in order to determine to what extent the processing of L2 idioms is facilitated by the existence of similar constructions entrenched in the L1 of an L2 learner. This part of the project will address GRQ CON4 (To what extent can constructions (and their constituents) identified in one language be equated with superficially similar constructions in another language?) as well as CON1 (How do we identify constructions?).
The results of the experiments obtained in the first phase will form the basis of the analyses carried out in the second phase, in which specific hypotheses about factors possibly influencing the entrenchment of L1 and L2 idiomatic constructions will be tested. In particular, by comparing the results obtained for different age groups of L1 and L2 learners, different L1 and L2 pairings of typologically more similar and more distinct languages, different types of idiomatic expressions (i.e., those that share the same functional properties and form across different languages vs. those that are motivated by similar symbolic or cultural concepts but have different forms) and idiomatic expressions differing in terms of their frequency and contexts of use, the possible effects of different factors that have generally been claimed to affect the processing and entrenchment of constructions will be examined with regard to the specific role they play in the processing of L1 and L2 idiomatic expressions (for the possible contribution of different factors to the processing and entrenchment of constructions and/or idiomatic expressions, see, e.g., Abel 2003, Apresjan 2014, Divjak and Cardwell-Harris 2015, Steinkrauss and Schmid 2016, Wasserscheidt 2014). This part of the project will address GRQ ENT1 (How do factors such as frequency, salience, dispersion and age of acquisition influence entrenchment?). If time permits, we will also conduct ERP studies to examine the neural correlates of L1 and L2 idiomatic constructions in L1 and L2 speakers, which would allow us to address ENT3 (To what extent do measures of neural activity during language processing coincide with the results of behavioural and corpus data and how does this expand our understanding of how constructions are stored and processed in speakers’
brains?). Naturally, insights gained in this project will also make a contribution towards applying Construction Grammar to foreign language teaching (De Knop and Gilquin 2016, Herbst 2017, Erfurt & De Knop 2019, see also special issue of ZAA edited by Piske, Herbst & Uhrig 2014).GRK 2839 Project 5: Representation and acquisition of agreement relations in a usage-based framework
(Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Teilprojekt)
Project leader: , ,
Term: 1. Oktober 2022 - 30. September 2027
Acronym: GRK 2839 Project 5
Funding source: DFG / Graduiertenkolleg (GRK)Sprachsystem und Deutsch als Zweitsprache - Linguistische Grundlagen für die Vermittlung des Deutschen als Zweitsprache - Verbesserungsantrag
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. September 2022 - 28. Februar 2023
Funding source: Virtuelle Hochschule BayernMIR: "MIR" - Miteinander gestalten und Teilhabe stärken
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Juni 2022 - 28. Februar 2024
Acronym: MIR
Funding source: Stiftungen
URL: https://www.didaz.phil.fau.de/forschung/aktuelle-projekte/mir/DaZdile: DaZdile - Deutsch als Zweitsprache digitale lernen
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: since 1. Juni 2022
Acronym: DaZdile
URL: https://www.didaz.phil.fau.de/forschung/aktuelle-projekte/dazdile-kriterienkatalog/
Onlineangeboten für Lehrkräfte, Eltern und all jene zur Verfügung stellen, die mit Onlineangeboten arbeiten.SiL:360: Sicherheit im Chemielabor 360°
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. März 2022 - 28. Februar 2023
Acronym: SiL:360
Funding source: Virtuelle Hochschule BayernGeographiedidaktik KOMPAKT: Grundlagen für die schriftliche Staatsexamensklausur im Fach Geographiedidaktik für das Lehramt Grundschule in Bayern
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. März 2022 - 29. Februar 2024
Acronym: Geographiedidaktik KOMPAKT
Funding source: Virtuelle Hochschule BayernNBD-T: Nürnberger Berufliche Schulen Deutsch Test (NBD-T)
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: since 1. Januar 2022
Acronym: NBD-TChemie-Schülerlabor (KOALa - Auswirkungen des Klimawandels auf Ozeane und Atmosphäre im Schülerlabor) - Finanzierung im Rahmen des „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche für die Jahre 2021 und 2022“
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Januar 2022 - 31. Dezember 2022
Funding source: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)DigiText4all: Digitale Textsouveränität für alle
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 18. Oktober 2021 - 17. März 2022
Acronym: DigiText4all
Funding source: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)ReReRi-L: Religion als Ressource und Risiko. Eine empirisch-longitudinale Erhebung der Bedeutsamkeit von Religiosität für die Lebensbewältigung und Integration geflüchteter Jugendlicher
(Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Gesamtprojekt)
Term: 1. Oktober 2021 - 30. September 2024
Acronym: ReReRi-L
Funding source: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
URL: https://www.rereri.phil.fau.deInTaK: Interkulturelles Training für Neuzugewanderte – Angemessenes
sprachliches Handeln in beruflichen Kommunikationssituationen
(FAU Funds)
Term: 1. Oktober 2021 - 31. Januar 2024
Acronym: InTaK
URL: https://www.professur-wirtschaftspaedagogik.rw.fau.de/forschung/forschungsprojekte/intak/Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf Deutschlehrkräfte in Deutschland und ihre Vertrautheit mit, ihre Nutzung von und ihre Einstellung zu digitalen Medien
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. September 2021 - 30. November 2022
Funding source: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)Die Bedeutung von Subjektivität und Emotionalität in Gesprächen über Literatur im Deutschunterricht (SEGELI)
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. August 2021 - 31. Juli 2024
Funding source: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)PerformA
(FAU Funds)
Term: since 1. November 2020
URL: https://www.didmath.phil.fau.de/forschung/performa/KiReRe: Kinder.Rechte.Religion - Ein Design-Based Research Projekt zur Integration kinderrechtlicher Perspektiven in den Religionsunterricht der Grundschule
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Acronym: KiReRe
Funding source: Stiftungen
URL: http://www.rupre.uni-erlangen.org/projects/sub-project-fleischmann.shtmlDemokratiebildung im Jugendalter (Kompetenznetzwerk / DKJS)
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. November 2020 - 31. Oktober 2021
Funding source: andere FörderorganisationMethodik des Wirtschafts- und Arbeitslehreunterrichts (Verbesserungsantrag)
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Oktober 2020 - 30. September 2021
Funding source: Virtuelle Hochschule BayernDeutsch als Fremdsprache lernen mit Fußball
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. September 2020 - 28. Februar 2021
Funding source: Virtuelle Hochschule Bayern“ICH HABE, WENN ICH ÜBER DEMOKRATIE NACHDENKE, DIREKT SO EIN BILD IM KOPF” METAPHERN UND DAS DEMOKRATISCHE IMAGINÄRE IM DENKEN VON SCHÜLER:INNEN (Dissertationsprojekt)
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: since 1. April 2020Beliefs von (angehenden) Geographielehrpersonen zum Experimentieren im Geographieunterricht.
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. Januar 2020 - 31. Mai 2026
URL: https://www.geodidaktik.phil.fau.de/forschung/Die nachhaltigen Entwicklungsziele im Kontext sozialer Arbeit / der Sozialwissenschaften: Ein Lehr-, Lern-, Forschungsprojekt
(FAU-externes Projekt)
Term: since 16. Dezember 2019Interessen von Schüler:innen am Klimawandel
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. Oktober 2019 - 30. September 2023
URL: https://www.geodidaktik.phil.fau.de/forschung/Anschlussuntersuchung an den Schulversuch "Lernen in zwei Sprachen – Bilinguale Grundschule Englisch"
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Oktober 2019 - 31. Juli 2022
Funding source: Bayerische StaatsministerienSchriftspracherwerb im Kontext der Mehrsprachigkeit
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. September 2019 - 30. September 2020
Funding source: Virtuelle Hochschule BayernNachhaltigkeitsorientierte Transformationsprozesse in Bildung und Gesellschaft
(FAU-externes Projekt)
Term: since 15. August 2019EvaPAN: Evaluation des sozialen Bildungsprojekts CJD Panorama
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Juli 2019 - 31. Dezember 2021
Acronym: EvaPAN
Funding source: andere FörderorganisationBasismodul Fachdidaktik Deutsch
(Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Teilprojekt)
Project leader:
Term: 1. März 2019 - 30. November 2019
Funding source: Virtuelle Hochschule BayernVHB-NE: Nachhaltige Entwicklung. Auf der Suche nach generationengerechtem und umweltfreundlichem Handeln
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Januar 2019 - 31. Dezember 2019
Acronym: VHB-NE
Funding source: Virtuelle Hochschule BayernTeacher Education and Society: Potentials and Innovations in the Kurdistan Region of Iraq
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Januar 2019 - 31. Dezember 2021
Funding source: Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)Förderung internaler Modellrepräsentation in Organischer Chemie durch Augmented Reality
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Januar 2019 - 31. März 2022
Funding source: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)BayTreeNet: Talking Trees - Bildung für Nachhaltige Entwicklung (TP3)
(Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Teilprojekt)
Project leader:
Term: 1. Oktober 2018 - 30. September 2023
Acronym: BayTreeNet
Funding source: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (StMWK) (seit 2018)
URL: https://www.geodidaktik.phil.fau.de/baytreenet/RebeL: Religiöse und berufsbezogene Überzeugungen von Lehrkräften
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. September 2018 - 31. August 2021
Acronym: RebeL
Funding source: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)
URL: https://projekt-rebel.phil.fau.deAlltagsweltliche Vorstellungen von Schüler*innen der Grundschule zum natürlichen Wasserkreislauf
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. Juli 2018 - 30. Juni 2021World-mindedness of young people – Development of the level of national-global thinking ("global citizenship") and differences between countries
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. Mai 2018 - 30. April 2019ReReRi: Religion als Ressource und Risiko. Eine empirische mixed-methods Studie zur Religiosität von Jugendlichen mit Fluchthintergrund
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. März 2018 - 31. März 2019
Acronym: ReReRi
Funding source: Staedtler-Stiftung
URL: http://www.rupre.uni-erlangen.org/projects/completed-projects.shtmlWas hat das mit mir zu tun?" - Holocaust und NS-Verbrechen im Deutschunterricht
(Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Teilprojekt)
Project leader:
Term: 1. Januar 2018 - 28. Februar 2019
Funding source: Virtuelle Hochschule BayernGeoLInk: Qualifizierung von Geographie-Lehrpersonen für Inklusive Bildung. Entwicklung und Evaluation von Aus- und Fortbildungsangeboten für inklusiven Geographieunterricht im Design-Based-Research
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Januar 2018 - 30. Juni 2021
Acronym: GeoLInk
Funding source: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)
URL: https://www.geodidaktik.phil.fau.de/geolink/Ethische Bildung im Deutschunterricht - Fokus: Gymnasium und Realschule
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Januar 2018 - 28. Februar 2019
Funding source: Virtuelle Hochschule BayernVHB-GDF: Geographiedidaktisch Forschen - Konzeption eines Kurses für die VHB
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Dezember 2017 - 28. Februar 2019
Acronym: VHB-GDF
Funding source: Virtuelle Hochschule Bayern
URL: https://www.geodidaktik.phil.fau.de/forschung/Lehrerinnen der Stadt Erlangen in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus - politische und pädagogische Arbeit
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: since 1. Dezember 2017Concept Maps als Strategie für sprachliches UND fachliches Lernen im Geographieunterricht (Arbeitstitel)
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: since 1. Oktober 2017
URL: https://www.didaz.phil.fau.de/forschung/dissertationsprojekte/Beliefs von angehenden Grundschullehrpersonen zu den Raumkonzepten der Geographie
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. Oktober 2017 - 30. September 2019
URL: https://www.geodidaktik.phil.fau.de/forschung/Bilinguale Grundschule: Wissenschaftliche Begleitung und Evaluation des Schulversuchs „Bilinguale Grundschule Französisch“
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. August 2017 - 31. Oktober 2022
Acronym: Bilinguale Grundschule
Funding source: andere FörderorganisationDer Einfluss Sprachsensiblen Geographieunterrichts auf sprachliche und fachliche Kompetenzen von Schüler*innen
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. Juli 2017 - 15. Juli 2021GeoKisten: Entwicklung von geographischen Experimentierkisten
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Juli 2017 - 31. Dezember 2017
Acronym: GeoKisten
Funding source: Stiftungen
URL: https://www.geodidaktik.phil.fau.de/geokisten/Förderung der Kreativität und der individuellen Entwicklung durch künstlerisch-ästhetisches Handeln im Kunstunterricht der Grundschule. Ein Vergleich zwischen Japan und Deutschland
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 10. April 2017 - 24. April 2017
Funding source: Bayerische Forschungsallianz (BayFOR)WWSE-Con: Verstetigung der „Wahrnehmungs- und werteorientierten Schulentwicklung“ (WWSE)
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. April 2017 - 31. März 2020
Acronym: WWSE-Con
Funding source: Robert Bosch Stiftung GmbHFilmdidaktik - Filmästhetik
(Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Teilprojekt)
Project leader:
Term: 1. Februar 2017 - 1. Januar 2018
Funding source: Virtuelle Hochschule Bayern
Die ersten beiden Module entfalten Grundlagen des Themenkomplexes. Teilmodul 1 (Der Film als Gegenstand und Medium in den Lernbereichen des Deutschunterrichts) hat eine curriculare und deutschdidaktische Einordnung des Themas zum Gegenstand. Damit werden Grundlinien moderner Filmdidaktik ins Blickfeld gehoben. In Teilmodul 2 (Filmanalytische Grundlagen) werden die Nutzer(innen) mit dem breiten Spektrum formaler Besonderheiten und Gestaltungsmittel von Filmen vertraut gemacht. Diese werden theoretisch beschrieben und in ihren potentiellen unterrichtlichen Anwendungsmöglichkeiten veranschaulicht.
Verschiedene idealtypische Zugangsweisen und übergeordnete filmdidaktische Fragestellungen im Zusammenhang mit Filmen im Deutschunterricht stellen die beiden nachfolgenden Teilmodule in Theorie und Praxis vor. Die Möglichkeiten einer formalen Betrachtungsweise von Filmen führt Teilmodul 3 am Beispiel von Serien bzw. Blockbustern vor Augen. Auf diese Weise werden die Studierenden exemplarisch mit filmischen Genres und Erzählweisen und ihren didaktischen Implikationen vertraut gemacht. Eine andere prinzipielle filmdidaktische Option rückt in Teilmodul 4 in den Fokus. Hatte Teilmodul 3 formale Zugangsweisen aufgezeigt, erschließen sich nun motivgeschichtliche bzw. thematische Möglichkeiten der Behandlung von Filmen im Deutschunterricht. Das gewählte Beispiel, der Faust-Stoff, macht mit einem besonderen thematischen Gegenstand vertraut, weil Faust auf der einen Seite Gegenstand sehr unterschiedlicher filmischer Adaptationen geworden ist und sich auf der anderen Seite zwei audiovisuelle Grundtypen aufzeigen lassen: die Verfilmung und die filmische Aufzeichnung von Inszenierungen.
Filmdidaktische Musterbeispiele in Theorie und Praxis rücken im dritten Block der Lernumgebung in das Zentrum der Aufmerksamkeit. Ziel war es bei ihrer Gestaltung, für jede Schulstufe – Primarstufe, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II - jeweils ein konkretes Beispiel vorzustellen. In Teilmodul 5 wird mit „Hodder rettet die Welt“ ein für die Grundschule gut geeigneter Film sachanalytisch untersucht und in seinen didaktisch-methodischen Potentialen hinterfragt. Die vielfältigen unterrichtspraktischen Anregungen veranschaulichen die zahlreichen Möglichkeiten einer fachspezifischen Behandlung dieses Kinderfilms. Für die Sekundarstufe I ist in Teilmodul 6 mit Lyrikverfilmungen ein spezielles Sujet gewählt worden. Tatsächlich erschließen sich mit Poem und anderen professionellen und nicht-professionellen Formaten neue Wege zur Behandlung von Lyrik im Deutschunterricht, mit denen Literatur- und Filmdidaktik in eine sehr fruchtbare Verbindung eintreten. Die unterrichtliche Behandlung einer klassischen Literaturverfilmung wird in Teilmodul 7 mit dem „Vorleser“ in exemplarischer Weise vorgestellt. Dabei werden analytische und produktive Zugänge in spezifischer Weise filmdidaktisch miteinander verknüpft und für vertiefte Lernprozesse fruchtbar gemacht.Einführung in die Didaktik und Methodik des Faches Deutsch
(Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Teilprojekt)
Project leader:
Term: 1. Februar 2017 - 1. Januar 2018
Funding source: Virtuelle Hochschule BayernEinstellungen von Schülerinnen und Schülern der Grundschule zu geographischen Raumkonzepten
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: since 1. Februar 2017Exkursionsdidaktik – Konzeption eines Kurses für die VHB
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Dezember 2016 - 28. Februar 2018
Funding source: Virtuelle Hochschule Bayern
URL: https://www.geodidaktik.phil.fau.de/forschung/Digi4All: Fachübergreifende Digitale Bildung – Kompetenzen für das Unterrichten in der digitalen Gesellschaft
(Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Gesamtprojekt)
Term: 1. November 2016 - 1. Oktober 2021
Acronym: Digi4All
Funding source: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst (ab 10/2013)
URL: https://ddi.cs.fau.de/forschung/digi4allKünstlerisches Handeln mit geflüchteten Jugendlichen
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: since 4. Oktober 2016Motivationale Schülermerkmale im naturwissenschaftlichen Geographieunterricht
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: since 1. Oktober 2016Effekte musikalischer Aktivitäten im Alter
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. Oktober 2016 - 30. November 2020Videobasierte Studie zur Effektivität des Übens im Keyboardunterricht
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. September 2016 - 31. Juli 2020
Funding source: Bayerische StaatsministerienMusik integriert
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. September 2016 - 31. Juli 2020
Funding source: Bayerische StaatsministerienSprachstandserhebungen in einer privaten bilingualen Ganztagsschule (Klassen 1-7)
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. August 2016 - 31. Januar 2018
Funding source: andere FörderorganisationReReRi-Pilot: Religion als Ressource und Risiko. Eine empirisch-qualitative Pilotstudie zur Religiosität von Jugendlichen mit Fluchthintergrund
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. Juli 2016 - 31. August 2017
Acronym: ReReRi-PilotLeseförderung und literarische Bildung im Medienverbund mit Kinder- und Jugendliteratur (Realschule und Gymnasium)
(Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Teilprojekt)
Project leader:
Term: 1. Juni 2016 - 1. Mai 2017
Funding source: Virtuelle Hochschule Bayern
Eingesetzt wird dazu eine besondere, neue Art von Lernumgebung, die einen im Höchstmaß eigenaktiven handelnden Umgang mit den Materialien des Seminars ermöglicht. Dieser (sym)mediale Erfahrungs- und Handlungsraum (Learn::Web) bietet eine neuartige Qualität von Interaktivität im Rahmen virtueller Lernarrangements.
Die Kommunikation zwischen den TeilnehmerInnen untereinander und mit den Lehrenden des Seminars erfolgt unter Verwendung synchroner und asynchroner Kommunikationsforen.
Das Seminar beruht auf einer Angleichung von Lehrinhalt und -form, d.h. seine didaktisch-methodischen Lehr-Inhalte werden nicht nur vermittelt, sondern die Lehr-Form in Übereinstimmung mit den vermittelten didaktischen Prinzipien (Handlungsorientierung, Selbststeuerung etc.) gestaltet.
Die Inhalte und Aufgaben geben Raum, Mediendidaktik Deutsch unter Bezug auf medientheoretische, didaktische und unterrichtspraktische Perspektiven zu reflektieren.
Aufgaben bestehen aus der Bearbeitung von Problemszenarien aus dem thematischen Umfeld des Seminars (einzeln oder in virtuellen Gruppen).
Die Online-Betreuung erfolgt durch Lehrende der beteiligten Hochschulen.Kinder- und Jugendliteratur im Medienverbund
(Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Teilprojekt)
Project leader:
Term: 1. Juni 2016 - 1. Mai 2017
Funding source: Virtuelle Hochschule Bayern
Eingesetzt wird dazu eine besondere, neue Art von Lernumgebung, die einen im Höchstmaß eigenaktiven handelnden Umgang mit den Materialien des Seminars ermöglicht. Dieser (sym)mediale Erfahrungs- und Handlungsraum (Learn::Web) bietet eine neuartige Qualität von Interaktivität im Rahmen virtueller Lernarrangements.
Die Kommunikation zwischen den TeilnehmerInnen untereinander und mit den Lehrenden des Seminars erfolgt untr Verwendung synchroner und asynchroner Kommunikationsforen.
Das Seminar beruht auf einer Angleichung von Lehrinhalt und -form, d.h. seine didaktisch-methodischen Lehr-Inhalte werden nicht nur vermittelt, sondern die Lehr-Form in Übereinstimmung mit den vermittelten didaktischen Prinzipien (Handlungsorientierung, Selbststeuerung etc.) gestaltet.
Die Inhalte und Aufgaben geben Raum, Mediendidaktik Deutsch unter Bezug auf medientheoretische, didaktische und unterrichtspraktische Perspektiven zu reflektieren.
Aufgaben bestehen aus der Bearbeitung von Problemszenarien aus dem thematischen Umfeld des Seminars (einzeln oder in virtuellen Gruppen).
Die Online-Betreuung erfolgt durch Lehrende der beteiligten Hochschulen.
Ziele:Verbesserungsantrag Leseförderung und literarische Bildung im Medienverbund mit Kinder- und Jugendliteratur (LA RS + GYM)
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Mai 2016 - 28. Februar 2017
Funding source: Virtuelle Hochschule BayernVerbesserungsantrag Kinder- und Jugendliteratur im Medienverbund (LA GS/HS)
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Mai 2016 - 28. Februar 2017
Funding source: Virtuelle Hochschule BayernErlebnis Bauernhof
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 31. März 2016 - 16. August 2016
Funding source: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF)Besucherforschung auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 12. Februar 2016 - 30. Dezember 2017
Funding source: IndustrieTrans- und interkulturelle Geschichtsvermittlung
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: since 1. Februar 2016Öffentliche Theologie - Religion - Bildung
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Januar 2016 - 30. April 2018
Funding source: Stiftungen, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)Mehrsprachigkeit und Migration
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: since 1. Januar 2016ForEST: ForEST- Formale Evaluation des Projektes SPRINT
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Januar 2016 - 26. Juli 2019
Acronym: ForEST
Funding source: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst (ab 10/2013)Students’ Decision-Making about a Wind Energy Socio-Scientific Issue
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: since 1. Januar 2016
particularly contemporary energy challenges. To address this need, we developed and
implemented an instructional module focused on a local wind energy issue and conducted
research to explore how students frame, reason, and make decisions about the issue using
Construal Level Theory (CLT). Results from analysis of student artifacts (n = 116) and student
interviews (n = 16) suggest concrete thinkers have negative perceptions, whereas abstract
thinkers have positive perceptions. This study’s findings have important implications for the
design of SSI-based science curriculum and instruction.Sprachsystem und Deutsch als Zweitsprache - Linguistische Grundlagen für die Vermittlung des Deutschen als Zweitsprache
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Dezember 2015 - 31. August 2016
Funding source: Virtuelle Hochschule BayernDie geographische Perspektive im Sachunterricht kompetenzorientiert unterrichten
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. Oktober 2015 - 31. Dezember 2020Bilinguale Bildung/Bilingualer Unterricht an der Silcherschule
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. September 2015 - 31. Juli 2019
Funding source: IndustrieFörderung des schulischen Stochastikunterrichts
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: since 11. August 2015Lehramt add. Wirtschaft: Zusatzqualifikation Wirtschaft für Lehramtsstudierende
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Juli 2015 - 31. Dezember 2017
Acronym: Lehramt add. Wirtschaft
Funding source: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst (ab 10/2013)Lehramt add. Wirtschaft: Zusatzqualifikation Wirtschaft für Lehramtsstudierende
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Juli 2015 - 31. Dezember 2017
Acronym: Lehramt add. Wirtschaft
Funding source: Bayerische StaatsministerienEmpirische Untersuchung der Kategorie „Geschlecht“ bei Französisch- und Spanischlernern in Klasse 9
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: since 1. Juli 2015
Funding source: andere FörderorganisationPotenziale und Hindernisse für den Einsatz von Experimenten im Geographieunterricht aus der Sicht von angehenden Geographielehrpersonen
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. April 2015 - 31. März 2016
URL: https://www.geodidaktik.phil.fau.de/forschung/Einsatz digitaler Medien im modernen Fremdsprachenunterricht
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. April 2015 - 31. März 2016
Funding source: Virtuelle Hochschule BayernFokiS: Fokusmuster interner Schulevaluation. Eine Sekundäranalyse empirischer Schulevaluationsdaten
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. April 2015 - 31. März 2018
Acronym: FokiS
Funding source: Robert Bosch Stiftung GmbHDBU Schülerlabor: Chemie Umwelt Nachhaltigkeit im Schülerlabor
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. April 2015 - 8. Dezember 2017
Acronym: DBU Schülerlabor
Funding source: Deutsche Bundesstiftung UmweltLisE: Literarisch stimulierte Emotionalität
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Januar 2015 - 30. Juni 2017
Acronym: LisE
Funding source: Stiftungen, IndustrieKonzeption und Entwicklung systemdynamischer internetbasierter Lehr-Lernumgebungen
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: since 1. Januar 2015Glokalisierte Lebenswelten: Rekonstruktion von Modi des ethischen Urteilens im Geographieunterricht
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Januar 2015 - 31. Dezember 2018
Funding source: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)Berlin – Entwicklung, Erprobung und empirische Begleitung von geographischen Exkursionsmodulen für die Sekundarstufe
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. Januar 2015 - 31. Dezember 2016
URL: https://www.geodidaktik.phil.fau.de/forschung/GraFAU - Grafiken im Fachunterricht (Fachlicher und sprachlicher Umgang von Schülerinnen und Schülern deutscher und nichtdeutscher Erstsprache mit Grafiken im Unterricht)
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: since 1. Dezember 2014NESSI-Lab Bad Windsheim: Das Nürnberg-Erlanger-Schüler und Schülerinnen-Labor NESSI-Lab im Schullandheim Bad Windsheim
(Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Teilprojekt)
Project leader:
Term: since 1. September 2014
Acronym: NESSI-Lab Bad Windsheim
Funding source: andere Förderorganisation
URL: http://www.nessi-lab.deMatInEE - Mathematik für Ingenieure: Erfolgreich Einsteigen
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. August 2014 - 30. September 2024
Innerhalb von MatInEE gibt folgende Arbeitsschwerpunkte:Berufspraktische Begleitung Mittelschule: Kontinuierliche berufspraktische Begleitung im Mittelschulverband Salzachtal
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Juli 2014 - 31. Juli 2018
Acronym: Berufspraktische Begleitung Mittelschule
Funding source: IndustrieReliBa: Religionslehrende in Bayern. Eine repräsentative empirisch-quantitative Befragung zum evangelischen Religionsunterricht an allgemeinbildenden Schulen
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. April 2014 - 31. März 2017
Acronym: ReliBa
Funding source: andere FörderorganisationMedien im Chemieunterricht
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. April 2014 - 1. August 2015
Funding source: Virtuelle Hochschule BayernGIS-I 4: Dokumentarische Evaluation von GIS-Lehrerfortbildungen
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: since 1. April 2014
Acronym: GIS-I 4
URL: https://www.geodidaktik.phil.fau.de/forschung/Häufigkeiten von Schülervorstellungen zur Lage und Entstehung von Wüsten
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. April 2014 - 31. März 2016
URL: https://www.geodidaktik.phil.fau.de/forschung/Planung und Analyse von Geographieunterricht – Konzeption eines Kurses für die VHB
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. April 2014 - 29. Februar 2016
Funding source: Virtuelle Hochschule Bayern
URL: https://www.geodidaktik.phil.fau.de/forschung/Konflikte unter Frauen: Die bürgerliche und proletarische Frauenbewegung am Beispiel Nürnbergs
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: since 1. Januar 2014Erinnerungskulturen Social Web
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: since 1. Oktober 2013
URL: http://www.geschichtsdidaktik.ewf.uni-erlangen.de/plakat-burkhardt.pdf
Das Promotionsprojekt zeigt auf, wie im Social Web zum einen Institution des kulturellen Gedächtnisses wie Museen und Gedenkstätten ihrem geschichtspolitischen Auftrag innovativ Rechnung tragen und zum anderen wie Privatpersonen unterschiedlichste Geschichtsbilder und Geschichtsdeutungen präsentieren. Im Zentrum des Projektes steht die Frage, welche Geschichtsnarrationen und Geschichtsbilder zu zentralen Ereignissen, Personen und Orten aus der Zeit des Nationalsozialismus auf ausgewählten Social-Network-Diensten erzählt und vermittelt werden (und welche nicht) und in wieweit es sich dabei um medienspezifische Forstsetzungen und Transformationen von Erinnerungsdiskursen handelt, die bereits in Offline-Erinnerungskulturen nach 1945 entstanden sind. Erinnerungskulturen im Social Web über Nationalsozialismus und Holocaust werden dabei zum einen als Produkt einer Geschichte der europäischen Erinnerung und zum anderen als Ergebnis der Materialität des Erinnerungsmediums und deren kommunikativen Praktiken verstanden. Das Projekt hat eine interdisziplinäre, kulturwissenschaftliche Perspektive. Es werden diskurslinguistische Methoden und Instrumente des Social Media Monitoring vor dem theoretischen Hintergrund der kulturwissenschaftlichen Gedächtnisforschung eingesetzt.Gender in Geschichtsdidaktik und Geschichtsunterricht
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. Oktober 2013 - 31. Juli 2016EAM-Lab: EAM-Lab Schülerlabor Nanotechnologie
(FAU Funds)
Term: since 1. September 2013
Acronym: EAM-Lab
URL: http://www.eam.fau.de/de/schülerlabor-chemie/Ökonomische Präkonzepte von Grundschulkindern
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Juli 2013 - 30. Juni 2015
Funding source: StiftungenDie Lehrerperspektive auf internationale Online-Schülerprojekte
(Projekt aus Eigenmitteln)Einstellungen von Schülerinnen und Schülern zu den Raumkonzepten der Geographie
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. April 2013 - 31. März 2016
URL: https://www.geodidaktik.phil.fau.de/forschung/
Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen eines dreiteiligen Forschungsprojektes mit Mixed Methods-Zugang die Einstellungen von Schüler_innen zu den Raumkonzepten erfasst. In Teilstudie I wurden zunächst in einem explorativ angelegten Vorgehen die aus Schüler_innensicht relevanten Einstellungsfacetten ermittelt. Dazu wurde eine mehrperspektivische Raumanalyse in Form einer vereinfachten Adaption eines Schulbuchkapitels durch vorher instruierte Lehrer_innen durchgeführt. Anschließend wurden die Einstellungen von Schüler_innen (N = 64) mithilfe eines Fragebogens mit offenen Antwortformaten erfasst. Die Auswertung erfolgte durch induktive Kategorienbildung. Die daraus resultierenden Erkenntnisse zu Einstellungsfacetten der Schüler_innen bilden damit eine elementare Grundlage zur Konzeption des Messinstrumentes der Teilstudie II.
In Teilstudie II wurden die Einstellungen von Schüler_innen der Klassen 9, 12-Grundkurs und 12-Leistungskurs an Gymnasien in Nordrhein-Westfalen erhoben (N = 684). Dazu kam nach einem 2-Phasen-Pretesting zur Prüfung der testtheoretischen Brauchbarkeit ein itembasierter, standardisierter Fragebogen mit insgesamt 74 Items sowie 9 unabhängigen Variablen zum Einsatz. Bei der Auswertung wurden neben Verfahren der deskriptiven Statistik Varianz- und Regressionsanalysen verwendet. Die Ergebnisse zeigen eine geringe Einsatzhäufigkeit der Arbeit mit Raumkonzepten im Geographieunterricht. Die Einstellungen der Schüler_innen sind in der Summe als positiv zu kennzeichnen, wobei die klassischen Raumkonzepte (Containerraum und Raum als System von Lagebeziehungen) positiver bewertet werden als die neuen (Subjektiver Wahrnehmungsraum und Raum als Konstruktion). Als relevante Prädiktoren für die Einstellungen zu den Raumkonzepten stellten sich regressionsanalytisch das Interesse am Fach Geographie allgemein, das Interesse an Raumkonzepte allgemein sowie die eigenaktive außerschulische Beschäftigung mit geographischen Themen heraus. Bezüglich erster Konsequenzen lässt sich u. a. konstatieren, dass eine verstärkte Implementierung der Arbeit mit den Raumkonzepten durch entsprechende Unterstützungsangebote für Lehrer_innen gewährleistet werden sollte. In unterrichtspraktischer Hinsicht scheint eine explizite Beschäftigung mit den Raumkonzepten auch auf metatheoretischer Ebene sinnvoll.
In Teilstudie III wurden leitfadengestützte Interviews mit Schüler_innen mit dem Ziel geführt, Gründe für die Einstellungen bzw. die Bewertung der einzelnen Raumkonzepte zu erfahren. Bei der Auswahl der Probanden wurde sichergestellt, dass diese im Geographieunterricht die Raumkonzepte kennengelernt hatten. Im Interview wurden ihnen Ergebnisse der Teilstudie II verbunden mit der Bitte vorgelegt, diese aus Ihrer Perspektive zu kommentieren. Derzeit erfolgen die Auswertungen, bei denen Verfahren der qualitativen Inhaltsanalyse zum Einsatz kommen.GIS-I 3: Strategien zur nachhaltigen Implementierung von GI(S) im Geographieunterricht
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. April 2013 - 31. März 2014
Acronym: GIS-I 3
URL: https://www.geodidaktik.phil.fau.de/forschung/Geomedien – Geodatenspuren – geographische Bildung. Locational privacy als Thema im Geographieunterricht
(Projekt aus Eigenmitteln)Geschichte in Bild und Film
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. Januar 2013 - 31. Dezember 2018Der Erste Weltkrieg in der Region
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. Januar 2013 - 31. Dezember 2015MaMut - Materialien für den Mathematikunterricht
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 4. Dezember 2012 - 30. September 2024Lokale Geschichtskultur
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: since 1. November 2012Studierende fördern Haupt- und Mittelschüler
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: since 1. Oktober 2012
Funding source: StiftungenDienstleistungsvertrag Förderung Mittelschüler
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Oktober 2012 - 31. März 2014
Funding source: IndustriePropaganda im Zeichentrickfilm
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. September 2012 - 31. Dezember 2013Nürnberg in der Geschichts- und Erinnerungskultur
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. September 2012 - 30. September 2018Ökonomische Bildung in der Primarstufe
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 15. Juni 2012 - 31. Dezember 2012
Funding source: StiftungenÖkonomische Bildung in der Primärstufe
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Juni 2012 - 31. Dezember 2013
Funding source: StiftungenDie Rolle von Sprache und Bildern in der Konstruktion geographischer Weltbilder
(Projekt aus Eigenmitteln)Die didaktische Gestaltung von Mathematikschulbüchern
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. Februar 2012 - 30. September 2024Historisches Lernen im Museum
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: since 1. Dezember 2011LUK III: LUK III - Modelldifferenzierung und -integration
(Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Teilprojekt)
Project leader: ,
Term: 1. November 2011 - 31. Oktober 2013
Acronym: LUK III
Funding source: DFG / Schwerpunktprogramm (SPP)BIRTE 2 (AS)
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: since 1. November 2011Erlangen-Nürnberger Projekt zur Entwicklung der Sprachfähigkeiten und des Fachwissens bei Kindern mit und ohne Migrationshintergrund an Grundschulen und weiterführenden Schulen mit bilingualen Angeboten
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Oktober 2011 - 30. September 2019
Funding source: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)Das chemische Schulexperiment im Unterricht
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Oktober 2011 - 1. Februar 2013
Funding source: Virtuelle Hochschule BayernÄSKIL: Ästhetische Kommunikation im Literaturunterricht
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Oktober 2011 - 30. September 2013
Acronym: ÄSKIL
Funding source: Friedrich-StiftungNüMig: Nürnbergs Migrationsgeschichte - Sammeln, sortieren und zeigen
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. September 2011 - 30. April 2014
Acronym: NüMig
Funding source: Robert Bosch Stiftung GmbHUrbanes Räumen – Von subjektiven Raumvorstellungen Jugendlicher und deren Relevanz hinsichtlich einer Befähigung zu Raumbezogener Handlungskompetenz
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. Juni 2011 - 31. Mai 2015
URL: https://www.geodidaktik.phil.fau.de/forschung/GIS-I 2: Chancen und Barrieren des GI(S) Einsatzes im Geographieunterricht
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. April 2011 - 31. März 2013
Acronym: GIS-I 2
URL: https://www.geodidaktik.phil.fau.de/forschung/Kreative Raumaneignung von Kindern und Jugendlichen – theoretische Auseinandersetzung sowie Konzipierung von Unterrichtsbeispielen
(Projekt aus Eigenmitteln)Deutschland im Plus
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Februar 2011 - 31. Juli 2012
Funding source: StiftungenFachwissenschaftliche Grundlagen des Arbeitslehre- und Wirtschaftsunterrichts
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Januar 2011 - 15. März 2012
Funding source: Virtuelle Hochschule BayernDie Entwicklung eines Kompetenzstruktur- und -stufenmodells zur geographischen Systemkompetenz (GeoSysKo)
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Dezember 2010 - 31. Dezember 2013
Funding source: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)Geschichte des AfS
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 12. November 2010 - 19. November 2020Kooperationsprojekt mit dem Kindergarten Champini
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: since 7. Oktober 2010
Funding source: Staedtler-StiftungDeutsch als Fremdsprache an schottischen Gesamtschulen : interkultureller Fremdsprachenunterricht mit integrativen Ansätzen zum Sprechen und Schreiben für schottische Lerner (Dissertation)
(Projekt aus Eigenmitteln)MMS: Manager machen Schule
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 3. Mai 2010 - 31. Dezember 2010
Acronym: MMS
Funding source: andere FörderorganisationVorintegrative Sprachförderung an den Goethe-Instituten in der Türkei. Zur Wirksamkeit vorintegrativer Sprachförderung im Rahmen des Sprachnachweises beim Ehegattennachzug – eine empirische Untersuchung (Dissertation)
(Projekt aus Eigenmitteln)Vorbereitung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund bzw. nicht deutscher Erstsprache auf den Übergang Schule - Ausbildung / Beruf. Grundzüge einer Didaktik und Pädagogik der Transition. (Habilitationsschrift, eingereicht 2016, angenommen 2017)
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. April 2010 - 15. Mai 2016Interesse von Schülerinnen und Schülern an einer geographisch ausgerichteten Erkundung einer Großstadt – Das Beispiel Berlin. Empirische Untersuchung in den Jahrgangsstufen 9 und 12
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. April 2010 - 31. März 2011
URL: https://www.geodidaktik.phil.fau.de/forschung/Schülervorstellungen zu geographischen Themen und Arbeitsweisen
(Projekt aus Eigenmitteln)Online-Projekte als Chance für das Globale Lernen. Empirische Rekonstruktion von Schülerperspektiven im internationalen Vergleich
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. April 2010 - 31. März 2013
URL: https://www.geodidaktik.phil.fau.de/forschung/Medieneinsatz im Wirtschafts- und Arbeitslehreunterricht
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. März 2010 - 28. Februar 2011
Funding source: Virtuelle Hochschule BayernEva Eyquems kunstpädagogischer Ansatz im Kontext der Bauhaus-Pädagogik
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: since 1. Dezember 2009LUK II: Literarästhetische Urteilskompetenz (LUK II) - Konstruktvalidierung und Konstrukterweiterung
(Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Teilprojekt)
Project leader: ,
Term: 1. November 2009 - 30. Oktober 2011
Acronym: LUK II
Funding source: DFG / Schwerpunktprogramm (SPP)NESSI-Lab FÖSL: Das Nürnberg-Erlanger-Schüler und Schülerinnen-Labor NESSI-Lab für Förderschulen
(Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Teilprojekt)
Project leader:
Term: since 1. September 2009
Acronym: NESSI-Lab FÖSL
Funding source: andere Förderorganisation
URL: https://www.nessi-lab.deGIS-I 1: Einsatzhäufigkeit von GI(S) im Geographieunterricht
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. April 2009 - 31. März 2011
Acronym: GIS-I 1
URL: https://www.geodidaktik.phil.fau.de/forschung/Wi.L.D.: Wi.L.D. (Wir lernen Deutsch) in Erlangen
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: since 1. Januar 2009
Acronym: Wi.L.D.
Funding source: andere Förderorganisation
URL: https://www.didaz.phil.fau.de/forschung/aktuelle-projekte/wi-l-d-in-erlangen/Methodik des Wirtschafts- und Arbeitslehreunterrichts
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Januar 2009 - 30. März 2010
Funding source: Virtuelle Hochschule BayernSchülervorstellungen zu Wüsten und Desertifikation. Eine empirische Untersuchung zu einem zentralen Thema des Geographieunterrichts
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. April 2008 - 31. März 2012
URL: https://www.geodidaktik.phil.fau.de/forschung/Mit GI(S) unterrichten (lernen) – Entwicklung und Erprobung von GI(S)-gestützten Unterrichts-modulen
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. April 2008 - 31. März 2013
URL: https://www.geodidaktik.phil.fau.de/forschung/Experimentelle Arbeitsweisen im Geographieunterricht – Konzeption und Evaluation von Unterrichtsmodulen aus Schülerperspektive
(Projekt aus Eigenmitteln)Musikalische Aktivitäten von Gymnasiastinnen und Gymnasiasten
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: 1. Januar 2008 - 31. Dezember 2010
Funding source: StiftungenOPUS: Optimierungsmöglichkeiten der Unterrichtsqualität durch Schülerfeedback
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. November 2007 - 1. Januar 2012
Acronym: OPUSLUK: LUK - Literarästhetische Urteilskompetenz
(Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Gesamtprojekt)
Term: 1. November 2007 - 31. Oktober 2013
Acronym: LUK
Funding source: DFG / Schwerpunktprogramm (SPP)LUK I: Literarästhetische Urteilskompetenz
(Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Teilprojekt)
Project leader: ,
Term: 1. November 2007 - 30. Oktober 2009
Acronym: LUK I
Funding source: DFG / Schwerpunktprogramm (SPP)Schreibförderung im interkulturellen Sprachunterricht: Der Computer als Schreibwerkzeug. Eine empirische Untersuchung am Beispiel einer vierten Grundschulklasse (Dissertation)
(Projekt aus Eigenmitteln)Kumulative und kompetenzorientierte Integration von GI(S) in den Geographieunterricht
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. April 2007 - 31. März 2008
URL: https://www.geodidaktik.phil.fau.de/forschung/Förderunterricht DaZ für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: since 1. Mai 2006
Funding source: Stiftungen, Industrie
sprachlichen Kompetenzen zu mindern.
Die Förderkurse DaZ wurden für Schüler der 5.-8. Klasse an drei Hauptschulen in Lüneburg
und Umgebung angeboten. Dabei stand die Vermittlung von sprachlichen Kompetenzen im
Vordergrund, allerdings wurden auch damit verbundene fachliche Fragen einbezogen. Als
Kursleiter wurden Lehramtsstudierende (Grundschule, Hauptschule und Realschule) aller
Fachrichtungen eingesetzt, die auf diese Aufgabe gezielt vorbereitet wurden. Die Erfahrungen
mit diesen Fördermaßnahmen wurden wissenschaftlich ausgewertet. Die wissenschaftliche
Begleitung des Projekts zielte darauf, beobachtete Ansätze der Sprachförderung in den
Hauptschulen zu analysieren und zu evaluieren.NESSI-Lab: Das Nürnberg-Erlanger-Schüler und Schülerinnen-Labor NESSI-Lab
(Drittmittelfinanzierte Gruppenförderung – Gesamtprojekt)
Term: since 1. September 2005
Acronym: NESSI-Lab
Funding source: andere Förderorganisation
URL: http://www.nessi-lab.deChemie-LFZ: Chemielehrer-Fortbildungszentrum - kompakt, exklusiv, berufsfeldbezogen
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: since 1. März 2005
Acronym: Chemie-LFZ
Funding source: andere Förderorganisation
URL: http://www.chemielehrer-fortbildungszentrum.fau.deSommercamp
(Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
Term: since 1. August 2003
Funding source: Stiftungen
URL: https://www.didaz.phil.fau.de/forschung/aktuelle-projekte/sommercamp/Oral History und Tondokumente zu Widerstand und Täterschaft von Frauen im Nationalsozialismus
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. Januar 2003 - 31. Dezember 2010Produktion von Musicals
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 17. September 2001 - 30. August 2020Stadtjubiläen in frauengeschichtlicher Perspektive (Mittelfranken)
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. Januar 1999 - 31. Dezember 2003
Funding source: andere FörderorganisationHandlungsräume geistlicher und weltlicher Frauen in der Reformationszeit am Beispiel Nürnbergs
(Projekt aus Eigenmitteln)
Term: 1. Januar 1998 - 31. Dezember 2000