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Neues DFG-Projekt zu subjektiver und emotionaler Aktivierung im Literaturunterricht am Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur

Gespräche über literarische Texte sind ein zentraler Bestandteil des Deutschunterrichts. Empirisch erforscht sind sie bislang allerdings kaum. In dem von der DFG im Oktober 2020 bewilligten Forschungsprojekt SEGEL soll ein Beitrag geleistet werden, diese Forschungslücke zu schließen, indem die ‚Bedeutung von Subjektivität und Emotionalität in Gesprächen über Literatur im Deutschunterricht‘ empirisch untersucht wird.

Beteiligt sind zwei Deutschdidaktiker, Prof. Dr. Jörn Brüggemann (Universität Oldenburg) und Prof. Dr. Volker Frederking (FAU), sowie zwei Pädagogische Psychologen, Prof. Dr. Benjamin Nagengast und Prof. Dr. Ulrich Trautwein (beide am Hector-Institut der Universität Tübingen).

In der Interventionsstudie sollen im Längsschnitt zwei Gesprächstypen vergleichend in ihren Effekten empirisch erforscht werden: ‚Kognitiv orientierte Kommunikation im Literatur­unterricht’ (KOKIL) und ‚Subjektiv, emotional und kognitiv orientierte Kommu­nika­tion im Literaturunterricht’ (SEKOKIL). Im Anschluss an eine Cognitive Lab-Vorstudie (N=12) und eine Pilotierungsstudie (N=300) werden in der Hauptstudie ca. 2250 Schüler(innen) und ca. 90 Lehrkräfte aus ca. 90 Klassen der Jahrgangsstufe 9 und 10 aus Gymnasien in Bayern und Niedersachsen teilnehmen.

Aufgrund der Corona-Pandemie erfolgt der Projektstart allerdings erst Juli 2021.

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